Nach versuchtem Mordanschlag
Polizei sucht auffälligen VW Polo

Gronau -

Nach dem Anschlag auf einen 43-jährigen Mann auf der Losserstraße in Gronau sucht die Polizei mit zufällig aufgenommenen Bildmaterial einer Überwachungskamera nach dem Fahrzeug, von dem aus die Täter Schüsse auf den niederländischen Anwalt abgefeuert haben. Der 43-Jährige wurde schwer verletzt.

Dienstag, 12.11.2019, 20:36 Uhr aktualisiert: 13.11.2019, 06:11 Uhr
Das Foto zeigt das mutmaßliche Fluchtfahrzeug.    
Das Foto zeigt das mutmaßliche Fluchtfahrzeug.     Foto: Polizei

Die Täter waren am vergangenen Mittwochmorgen in einem silbergrauen VW Polo mit niederländischem Kennzeichen unterwegs. Bei dem Tatfahrzeug handelt es sich um einen hell-silbergrauen Polo (V Typ 6R), Baujahr 2009 bis 2014. Besondere Merkmale des Fünf-Türers sind die auffällig breiten Felgen und Spoiler. Die Polizei fragt: Wer kann Angaben zu diesem Kleinwagen und den Insassen machen? Hinweise nehmen sowohl die niederländische Polizei als auch jede deutsche Polizeidienststelle entgegen. Die Ermittler erhoffen sich weitere Zeugenaussagen und Angaben zu den Tätern.
Dem Opfer, Philippe S. , geht es den Umständen entsprechend einigermaßen gut. Er ist mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassen worden. S. war in den vergangenen Monaten vor dem Anschlag mehrfach bedroht worden.
Möglicherweise hängt das Attentat mit seiner Arbeit zusammen. Ein Schwerpunkt seiner Tätigkeit sind Insolvenzverfahren. Dabei war er laut niederländischen Medienberichten offenbar auf Betrügereien im größeren Stil gestoßen, die er anzeigte. Die Polizei ermittelt aber in alle Richtungen, hieß es.

Mann auf Losserstraße angeschossen

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  • Polizeieinsatz am Freitagmorgen auf der Losserstraße in Gronau

    Foto: Klaus Wiedau
  • Ein Mann wurde durch einen oder mehrere Schüsse verletzt.

    Foto: Klaus Wiedau
  • Rettungskräfte kümmern sich um den Mann, dessen linkes Bein blutet.

    Foto: Klaus Wiedau
  • Bauarbeiter haben „mehrere Schüsse“ gehört.

    Foto: Klaus Wiedau
  • Nach dem oder den Tätern wird gefahndet.

    Foto: Klaus Wiedau
  • Foto: Klaus Wiedau
  • Foto: Klaus Wiedau
  • Foto: Klaus Wiedau
  • Foto: Klaus Wiedau

 

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