„Offene Weihnacht“
Gelungener Wechsel

Gronau -

Nichts ist so gut, als dass man noch doch noch etwas am Konzept feilen könnte. Das dachte sich im vergangenen Jahr auch der Gronauer Verein „Menschen in Not“ und drehte etwas an den Stellschrauben für die „Offene Weihnacht“ – mit Erfolg.

Sonntag, 17.11.2019, 09:36 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 09:40 Uhr
Ziehen eine positive Bilanz: Klaus Baveld (l.) und Otto Lohle laden über den Verein „Menschen in Not Gronau“ zur „Offenen Weihnacht“ ein und freuen sich über Unterstützung durch zahlreiche Spender.
Ziehen eine positive Bilanz: Klaus Baveld (l.) und Otto Lohle laden über den Verein „Menschen in Not Gronau“ zur „Offenen Weihnacht“ ein und freuen sich über Unterstützung durch zahlreiche Spender. Foto: Guido Kratzke

Erstmals waren im vergangenen Jahr alleinstehende, ältere und auch bedürftige Mitbürger vom Verein in das Restaurant „La Serre“ am Döhrmannplatz 1 gegenüber der Ev. Stadtkirche eingeladen worden, am Heiligen Abend ein paar festliche Stunden miteinander zu verbringen. Das Angebot richtet sich an diejenigen, die keinen Anschluss an einen Familien- oder Freundeskreis haben oder sich einen weihnachtlichen Abend nicht leisten können. Ihnen soll gemeinsam eine festliche Tafel und ein wenig weihnachtliche Unterhaltung geboten werden.

Grabkowsky hat Institution geschaffen

Das neue Konzept kam bei den Gästen wie auch bei den Organisatoren so gut an, so dass es zum Weihnachtsfest 2019 eine Neuauflage geben wird. Zu der Veranstaltung, die zwischen 17 und 20 Uhr stattfinden soll, sind ab sofort Anmeldungen möglich. Der gemeinnützige Verein freut sich natürlich auch über Unterstützer.

„Niemand soll in der Weihnachtszeit und vor allem an Heiligabend allein sein müssen“, zitieren Klaus Baveld und Otto Lohle als Vertreter des Vereins das Credo des umtriebigen Initiators Volker Grabkowsky. Dieser hatte die Veranstaltung bis zu seinem Tod im Jahre 2013 als Mitarbeiter des Diakonischen Werkes über 30 Mal organisiert und eine Institution geschaffen, die für viele im Weihnachtskalender der Dinkelstadt nicht fehlen darf.

Auf Spenden angewiesen

„Der Förderverein ‚Menschen in Not‘ ist zur Durchführung der ‚Offenen Weihnacht‘ aber vor allem auch zur Unterstützung von Einzelnen und Familien in der winterlichen Weihnachtszeit dringend auf Spenden angewiesen“, verdeutlicht Otto Lohle. „Ohne diese kann die Durchführung der Aufgaben nicht gewährleistet werden“, ergänzt Klaus Baveld und verweist auf rund 1000 Hilfeanfragen, die die ehrenamtlichen Mitstreiter jedes Jahr erhalten. „Jeder Euro, den wir erhalten, wird eins zu eins in Gronau und Epe eingesetzt.“

Volker Grabkowsky hatte den Förderverein „Menschen in Not Gronau“ im Jahr 2006 ins Leben gerufen. Nach seinem Tod fanden sich Gronauer, die die Arbeit fortsetzen.

Spendenkonto und Anmeldemöglichkeiten

Spender für die Unterstützung hilfsbedürftiger Mitmenschen werden gebeten, ihren Beitrag auf das Konto von „Menschen in Not Gronau e.V.“ bei der Sparkasse Westmünsterland zu überweisen: IBAN DE13 4015 4530 0182 0011 15Auf Wunsch wird eine anerkannte Spendenquittung ausgestellt. Ab 100 Euro geschieht das automatisch. Gronauer Mitbürger, die ansonsten keine Gelegenheit haben, den Heiligen Abend mit anderen Menschen zu verbringen und an dieser Veranstaltung teilnehmen möchten, werden gebeten, sich unter Telefon 0151 14072700 oder 02562 817597 anzumelden. Die Anmeldung kann auch dienstags und freitags von 13.30 bis 16 Uhr persönlich bei der Gronauer Tafel an der Zollstraße 10 erfolgen. Unter dem Stichwort „Offene Weihnacht“ kann man sich dort in die Gästeliste eintragen lassen. Aus Planungsgründen kann eine Teilnahme ohne Anmeldung nicht organisiert werden.

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