Rock’n’Popmuseum: 60.000 Besucher nach Umbau
„Wie wir uns das gewünscht haben“

Gronau -

Vor einem Jahr, als das Rockmuseum nach dem Umbau sein Comeback feierte, war Udo Lindenberg der Ehrengast. Damals konnte der Panikrocker keinen Schritt tun, ohne Interview- oder Autogrammwünsche erfüllen zu müssen. Deshalb kam er letztens noch mal inkognito vorbei. Was er sah, gefiel ihm sehr: Das alles sei „top gemacht“, findet der 73-Jährige, der im neu gestalteten Museum eine zentralere Rolle als früher spielt.

Freitag, 15.11.2019, 16:31 Uhr aktualisiert: 16.11.2019, 09:53 Uhr
Eine Besuchergruppe des Caritas-Bildungswerkes in Ahaus in der Green-Box des Rock’n’Popmuseums, einer der Attraktionen des Hauses.       
Eine Besuchergruppe des Caritas-Bildungswerkes in Ahaus in der Green-Box des Rock’n’Popmuseums, einer der Attraktionen des Hauses.        Foto: Wilfried Gerharz

Die Wiedergabe seines Konzert-Mitschnitts im „Pophimmel“ unterm Dach der Turbinenhalle – „die geile Panik-Show auf der Himmelsleinwand“ – habe ihn regelrecht aus den bunten Socken gehauen. „Das ist ein Mörder-Sound! Da können einem schon mal die Knie schlackern und schleudern!“

Anderen Besuchern geht’s ähnlich: Von zuletzt knapp 40.000 seien die Besucherzahlen im ersten Jahr nach dem Neustart auf 60.000 gestiegen, sagt Geschäftsführer Thomas Albers. Er sei damit sehr zufrieden, vor allem deshalb, weil „die Besucher mit einem Lächeln wieder aus der Ausstellung herauskommen und sagen, sie würden uns weiterempfehlen“. Albers’ Fazit: „Das Museum ist so geworden, wie wir uns das gewünscht haben.“

Die neue Konzeption, eine in Themeninseln strukturierte Präsentation der Rock- und Pophistorie, sei quasi alterslos und damit „zukunftssicher“, der Club „Turbine“ als Konzert-Ort „gar nicht mehr wegzudenken“. Hinzu kämen attraktive Wechselausstellungen. Auch die Themenführungen wie „Pop up Platt“ oder demnächst vielleicht eine Udo-Lindenberg-Führung mit Udo-Double sollen ausgebaut werden. Was noch hakt, ist die positionsgetreue Wiedergabe über Kopfhörer, sobald die Ausstellung sehr gut besucht ist. Das müsse nachjustiert werden.  

Rock‘n‘Popmuseum Gronau: Rock, Reggae, Rap und Johnny Däpp

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  • Im Entree-Bereich des Museums werden die Besucher – virtuell – von Udo Lindenberg begrüßt.

    Foto: Wilfried Gerharz
  • Der Panikrocker mit Gronauer Wurzeln heißt die Gäste der Ausstellung willkommen „in Gronau an der Donau“.

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  • Vorhang auf für die neu gestaltete Ausstellung. Die Besucher tragen Kopfhörer mit „Head Tracking System“, die Position genau bestimmen können. So hört jeder, was und wie er es möchte.

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  • Kerstin Kamlage gehört zu den Museumsbegleitern der ersten Stunde.

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  • Ein ganz besonderes Ausstellungsstück: Urinale aus dem CBGB-Club in New York, dem Geburtsort des Punkrocks.

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  • Auch die niederländische Rock- und Popgeschichte hat Platz in der neuen Ausstellung gefunden.

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  • Eine Jacke von „King“ Elvis Presley.

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  • „Sound of history“: Dank intelligenter Technik wird hier ein- und derselbe Song in den Soundqualitäten verschiedener Epochen wiedergegeben. Das Tracking System auf den Kopfhörern „weiß“, an welcher Stelle der Besucher jeweils steht.

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  • Im Themenbereich „Performance“ ist auch ein Original-Bühnenkleid von Helene Fischer ausgestellt.

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  • In dieser Dose hat John Lennon zunächst Marihuana-Blätter aufbewahrt, später Tee...

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  • Eine Original-Garderobentür aus dem „Onkel Pö“ in Hamburg.

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  • Das Studio der Krautrocker „Can“ wurde im Untergeschoss des Museums nachgebaut.

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  • Foto: Wilfried Gerharz
  • Im „Greenroom“ können die _- kleinen und großen – Besucher aus 30.000 Songs auswählen und ihre Karaoke-Qualitäten unter Beweis stellen. Hier Kinder der Kita St. Peter und Paul aus Nienborg.

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