Aktion „1 Million Sterne“ an der St.-Agatha-Kirche
Ein Zeichen der Solidarität setzen

Epe -

Ein paar Hundert Lichter sind es schon, die den Stern auf dem Parkplatz neben dem Mehrzweckhaus bildeten. Die Flammen haben etwas Anheimelndes. Kein Wunder, dass sich nach der Abendmesse am Samstag die Gottesdienstbesucher vor dem sternförmigen Feuer treffen. Gemeinschaftsgefühl kommt auf. Und Gemeinschaft wird auch benötigt, wenn man ein Zeichen der Hoffnung auf eine gerechtere Welt setzen will.

Samstag, 16.11.2019, 20:58 Uhr aktualisiert: 17.11.2019, 19:36 Uhr
Viel Volk fand sich nach der Abendmesse an der Agatha-Kirche ein, um die Aktion „1 Million Sterne“ zu unterstützen.
Viel Volk fand sich nach der Abendmesse an der St.-Agatha-Kirche ein, um die Aktion „1 Million Sterne“ zu unterstützen. Foto: Martin Borck

Eine Million Sterne

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Am Samstag sind die Adressaten des leuchtenden Hoffnungszeichens Flüchtlinge in Jordanien. Sie sind aus dem Bürgerkriegsland Syrien geflohen. Jordanien hat Hunderttausende von ihnen aufgenommen, stößt aber mittlerweile selbst an die Leistungsgrenzen. Auf die Situation der Flüchtlinge will die Aktion „1 Million Sterne“ von Caritas International in diesem Jahr aufmerksam machen. Der Caritasausschuss der Pfarrei St. Agatha und der Caritasverband Ahaus-Vreden haben sich dieses Anliegens angenommen. Unterstützt werden sie von Mitgliedern der Eper Jugendfeuerwehr.

Die Aktion ist aus dem Gedanken heraus entstanden, dass die Caritas vor Ort ein Teil von etwas Großem ist – dem weltweit größten Netzwerk von sozial engagierten Menschen. Einem Netzwerk, das sich aus christlicher Überzeugung für eine sozialere und gerechtere Welt einsetzt. Das gemeinsame Ziel ist es, sichtbare Zeichen zu setzen für eine solidarische Gesellschaft und eine gerechte Welt, gegen Armut und Ausgrenzung.

Nicht nur die Lichter – auch die Gebete um ein friedliches Zusammenleben und der passende Gesang des Gospelchors Soulful Swinging Singers bringen Wärme in die Gemeinschaft vor der Kirche.

Dass Solidarität von klein auf gelernt werden kann, beweisen die Erstkommunionkinder, die in der Messe Sterne zum Altar gebracht haben.

Der Erlös des Lichter-Verkaufs geht an Caritas International, die damit Flüchtlinge in Jordanien unterstützt.

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