Bürgermeister zu Gast beim Heimatvereim
„Macht was, was ist egal“

Epe -

n der Veranstaltungsreihe „Epe aktuell“ des Heimatvereins Epe referierte Bürgermeister Rainer Doetkotte über das Thema „Was gibt es Neues in der Stadt?“

Dienstag, 19.11.2019, 11:46 Uhr aktualisiert: 19.11.2019, 11:50 Uhr
Bürgermeister Rainer Doetkotte war beim Heimatverein Epe zu Gast.
Bürgermeister Rainer Doetkotte war beim Heimatverein Epe zu Gast. Foto: Hans Dieter Meyer

In der Veranstaltungsreihe „ Epe aktuell“ des Heimatvereins Epe referierte Bürgermeister Rainer Doetkotte über das Thema „Was gibt es Neues in der Stadt?“ Themen wie die Windkraftanlagen Lasterfeld und Füchte, die Schadstoffproblematik in Eper Schulen, die als Kreisstraße geplante Ortsumgehung und das Neubaugebiet Saarstraße kamen zur Sprache. Auch die Zukunft des Germania-Geländes, der Weißen Dame oder der Baugrube an der Konrad-Adenauer-Straße wurden angesprochen.

Beim Thema Schadstoffproblematik der Sophie-Scholl-Schule in Epe stellte der Bürgermeister als besonders positiv heraus, dass die Klosterschützen demnächst vorübergehend ihren Festplatz am Riekenhofweg zum Aufstellen der Schulcontainer zur Verfügung stellen. „Ein tolles Projekt, dass das alles so problemlos in Epe klappt“, stellte er fest. Damit hätte nach seinen Worten selbst die Bauverwaltung nicht gerechnet.

„Macht was, was ist egal“ haben ihm schon viele Gronauer gesagt, wenn er auf die Baugrube am Kurt-Schumacher-Platz angesprochen wurde. Er habe an die Investoren geglaubt. Doch die sind abgesprungen. Das sei ein Grund, warum es in der Innenstadt nicht weitergehe. Man denke darüber nach, die Grube durch Wohnungsbau zu füllen. Die preisgünstige Variante, einfach die Baugrube mit Mutterboden aus Lasterfeld aufzufüllen, den Platz gärtnerisch zu gestalten und Vorschläge der Bürgerinnen und Bürger zur weiteren Nutzung entgegenzunehmen (Außenbewirtung, Kleinkunstbühne, Verbindung zum Stadtpark), kam beim Bürgermeister nicht so gut an. Vielleicht, weil der millionenschwere Gedanke des Drios noch zu sehr in den Köpfen von Ratsmitgliedern und Verwaltung sitzt. . .

In der anschließenden Fragerunde wurden die Themen Umnutzung Altex, Baugrube Kronenfeld, Bebauung des ehemaligen Geländes Welmes, Trassenführung der Ortsumgehung und die Neugestaltung der Neustraße in Gronau angesprochen. Auch gebe es in Epe Freiflächen, die von den Eigentümern verschönert werden sollten. Das könne die Verwaltung nicht leisten, auch hier noch tätig zu werden, sagte Doetkotte. Dafür seien die Eigentümer der Grundstücke allein verantwortlich.

Alles in allem gab es zu den Punkten, die vorher schon bekannt waren, keine großen Neuigkeiten. Die Frage „warum blühen andere Städte auf und warum fällt der Stadt Gronau das so schwer?“ blieb letztlich unbeantwortet.

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