Skulpturen-Ausstellung in der FBS
Arbeit am Stein ist für Marlies Imping ein Abenteuer

Gronau -

Künstlerische Fähigkeiten kann man in der Familienbildungsstätte nicht nur erlernen; die FBS bietet Künstlern auch die Plattform, ihre Werke der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das ist auch bei der Skulpturen-Ausstellung von Marlies Imping der Fall. Sie ist derzeit im Foyer der FBS an der Laubstiege zu sehen. Neben Skulpturen aus Sandstein zeigt sie auch sehenswerte Exemplare aus schwarzem Speckstein.

Mittwoch, 27.11.2019, 11:00 Uhr
Marlies Imping inmitten von Skulpturen, die sie in der Familienbildungsstätte ausstellt.
Marlies Imping inmitten von Skulpturen, die sie in der Familienbildungsstätte ausstellt. Foto: Angelika Hoof

Ihr Faible für die Bearbeitung von Steinen hat Marlies Imping bereits vor mehr als 15 Jahren entdeckt. „Ich besuchte verschiedene Workshops und erlernte durch lerning by doing nach und nach den richtigen Umgang mit Hammer und Meißel“, erinnert sich die Gronauerin.

Der Mensch wurde im Laufe der Jahre zum Mittelpunkt ihrer Skulpturen und damit zur großen Herausforderung, wie sie anlässlich früherer Ausstellung deutlich machte. Im Mensch verbindet sich für Marlies Imping die Natur mit der Geschichte, die gelebte Gegenwart mit der mythischen Vergangenheit. „Letztlich beinhalten meine Werke die Suche des Menschen aus der Ausweglosigkeit hin zur Hoffnung, Lebensfreude und Kreativität – der Ruf des inneren Kindes im Erwachsenen“, so Imping. Ihre „Arbeit am Stein“ bezeichnete sie als „Abenteuer“. „Sie ist für mich zugleich zur Projektions- und Reflexionsfläche meines Lebens und meiner inneren Kämpfe geworden.“ Der Betrachter findet in ihren Skulpturen ebenso eindeutige Hinweise auf Phasen der Not und Hilflosigkeit als auch auf klare Symbole der Hoffnung und Liebe. Die Auseinandersetzung mit religiösen Aspekten berge zugleich den Wunsch nach Frieden und Gerechtigkeit.

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