Proben für Musical
Gronauer proben für ihre Auftritte

Gronau -

Sie proben bereits seit dem August – und zwar für einen richtig großen Auftritt. Der Projektchor aus Gronau wird in der Halle Münsterland teil einer Musical-Aufführung.

Montag, 02.12.2019, 08:30 Uhr aktualisiert: 02.12.2019, 08:50 Uhr
Bereits seit August ist der Gronauer Projektchor mit den Vorbereitungen für die beiden Auftritte in der Halle Münsterland am 1. Februar kommenden Jahres beschäftigt.
Bereits seit August ist der Gronauer Projektchor mit den Vorbereitungen für die beiden Auftritte in der Halle Münsterland am 1. Februar kommenden Jahres beschäftigt. Foto: privat

Weil sie sich geweigert hatte, ihren Sitzplatz im Bus für einen Weißen zu räumen, wurde die Afroamerikanerin Rosa Parks in Montgomery, Alabama, am 1. Dezember 1955 festgenommen. Ihr Gemeindepfarrer Martin Luther King und eine Bürgerinitiative organisierten den ersten Kundenboykott der jüngeren USGeschichte, den „Busstreik von Montgomery“, den Anfang vom Ende der Apartheid in Amerika.

Gleiche Rechte für Frauen und Männer aller Rassen und Religionen werden heute in Deutschland wieder in Frage gestellt. Grund genug, im „Chormusical Martin Luther King – Ein Traum verändert die Welt“ das Leben, die Wirkung und die Aktualität des Bürgerrechtlers und Friedensnobelpreisträgers zu thematisieren, heißt es in einer Pressemitteilung der Organisatoren.

Der Projektchor aus Gronau probt derzeit die 22 Songs des Mitsing-Musicals, das am 1. Februar 2020 um 14 und 19 Uhr in der Halle Münsterland aufgeführt wird.

Chorleiterin Katrin Gjakonovski erklärt: „Schon die Proben machen unglaublich viel Spaß. Es ist ein tolles Stück mit einer aktuellen Message und abwechslungsreicher Musik. Wir sind gespannt wie es sein wird, gemeinsam mit professionellen Musical-Solisten, einer Big-Band und einem Chor mit insgesamt 900 Sänger vor einem großen Publikum auf der Bühne zu stehen.“

Das Chormusical startet im Januar 2020 seine Tournee durch 13 Städte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Herzstück jeder Inszenierung ist der riesige Chor mit Sängerinnen und Sängern aus der jeweiligen Region – zwischen 300 bis 1500 Mitwirkende je Aufführung. Vom Schulkind bis zur Oma, quer durch alle Berufe und Konfessionen. „Wir halten fest, trotz Spott und Hohn, dass bald schon, irgendwann, nicht Rasse und nicht Religion den Hass begründen kann“ singen sie zum wuchtigen Sound einer Big-Band und den Solisten.

Über 70 000 Besucher werden durch das Musical mit Kings Traum in Berührung kommen und seine Ideen in unsere heutige Situation tragen.

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