Sparkasse spendet 1200 Euro an Reparaturtreff
Gezielt benötigte Werkzeuge werden angeschafft

Gronau -

Seit dem vergangenen Oktober gibt es den monatlichen Reparaturtreff in Gronau. „Bislang war es so, dass alle Aktiven ausschließlich mit ihren eigenen Werkzeugen gearbeitet haben“, erklärte Andreas Veltman die Vorgehensweise in der Anfangszeit. „Wenn dann aber mal einer nicht da war, der ein spezielles Werkzeug in seinem Koffer hatte, konnte die Reparatur nicht ausgeführt werden.

Samstag, 14.12.2019, 09:44 Uhr aktualisiert: 14.12.2019, 09:50 Uhr
Rund 25 Teilnehmer sind im Team der Reparaturtreffs aktiv. Sie freuen sich über die Spende der Sparkasse Westmünsterland, über deren Verwendung sich jetzt Stefan Nadicksbernd informierte.
Rund 25 Teilnehmer sind im Team der Reparaturtreffs aktiv. Sie freuen sich über die Spende der Sparkasse Westmünsterland, über deren Verwendung sich jetzt Stefan Nadicksbernd informierte. Foto: Guido Kratzke

„Das ist dann ja jetzt vorbei“, freute sich Stefan Nadicks­bernd von der Sparkasse Westmünsterland. Sein Geldinstitut hatte der Initiative eine Spende von 1200 Euro zukommen lassen, für die ganz gezielt benötigte Werkzeuge angeschafft wurden.

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Mittlerweile ist das Team des Reparaturtreffs, der an jedem ersten Samstag im Monat von 10 bis 12 Uhr in den Räumen der Familienbildungsstätte an der Laubstiege durchgeführt wird, auf rund 25 Personen angewachsen – und mit den Aktiven wuchs auch das Betätigungsfeld. Kleine Holzarbeiten werden vom Schreiner im Team ebenso ausgeführt wie überschaubare Näh- und Ausbesserungsarbeiten an Textilien. Auch die Nachfrage hat im Laufe der Monate permanent zugenommen. In den vergangenen Wochen kamen die Besucher besonders oft mit defekten Staubsaugern sowie Waffeleisen, die nicht mehr funktionieren wollten.

„Prinzip des Reparaturtreffs ist nicht, dass die Leute etwas abgeben und es repariert wieder abholen“, verdeutlicht Maria Leusing das Konzept. „Die Leute sollen unseren Aktiven bei der Arbeit über die Schultern

schauen und lernen, wie sie sich beim nächsten Mal vielleicht selber helfen können.“ Leusing sieht in diesem Zusammenhang den Reparaturtreff in einer besonderen Kombination zur Aktion Anti-Rost, „Wir haben in der Freiwilligenzentrale auch schon Anfragen von älteren Frauen erhalten, die mit einem Taxi zum Reparaturtreff kommen wollten. „Aber da haben wir dann eine andere Lösung gefunden.“

Da die zu erledigenden Aufgaben vielfältig sind, werden für das Team auch zukünftig noch weitere Helfer benötigt.

Die Reparaturarbeiten erfolgen von den ehrenamtlichem Kräften kostenlos. Deshalb steht auf dem Tisch eine Spendendose bereit, mit der die Besucher ihre Dankbarkeit zeigen können. Wie die Aktiven beteuern, kommt besondere Freude auf, wenn ein kniffeliges Problem gelöst wurde – und natürlich vor allen Dingen dann, wenn Kinderaugen zum Glänzen gebracht werde können. „Die meisten unserer Besucher sind aber in der Altersgruppe 50 und mehr“, hat Andreas Veltman festgestellt. „Wir haben den Spaß und den Ehrgeiz etwas fertig zu bekommen – und jetzt auch die passenden Werkzeuge dazu.

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