Abschied vom Gelben Sack
Ab Montag nur noch Tonne

Gronau -

Die Grundverteilung der Gelben Tonnen ist abgeschlossen, nächste Woche wird es ernst: Am Montag (13. Januar) erfolgt die erste Abfuhr der neuen 240-Liter-Gefäße für die Leichtverpackungen, wie Dr. Georg Grüber, Geschäftsführer der Firma Stenau-Entsorgung, gegenüber den WN erklärt. „Ab dann gilt nur noch die Gelbe Tonne“, so Grüber. Noch vorhandene volle Gelbe Säcke können am Wertstoffhof an der Eper Straße und auf dem Betriebshof der Firma Stenau an der Henschelstraße kostenlos abgeliefert werden.

Dienstag, 07.01.2020, 07:30 Uhr
Die Grundverteilung der Gelben Tonnen ist abgeschlossen. Derzeit liefern Mitarbeiter der Firma Stenau noch Container für die Aufnahme von Leichtverpackungen aus. Ab der kommenden Woche beginnt dann die Abfuhr in den Tonnen und Containern.
Die Grundverteilung der Gelben Tonnen ist abgeschlossen. Derzeit liefern Mitarbeiter der Firma Stenau noch Container für die Aufnahme von Leichtverpackungen aus. Ab der kommenden Woche beginnt dann die Abfuhr in den Tonnen und Containern. Foto: Klaus Wiedau

Weitestgehend abgeschlossen ist inzwischen auch die Verteilung der 1,1-Kubikmeter-Container, die überall dort zum Einsatz kommen, wo sonst zu viele Gelbe Tonnen erforderlich wären. „Auch bei den Containern haben bereits Ende letzten Jahres mit der Verteilung begonnen, die in dieser Woche weitergeht“, so Grüber. Und auch dort, wo über die bisher ausgelieferten Gelben Tonnen Bedarf für weitere Gefäße besteht – etwa bei größerer Personenzahl, erfolgt derzeit bereits eine Nachlieferung von Gelben Tonnen oder eine Umstellung auf Container, wie Detlef Starik , Leiter Logistik bei Stenau, ergänzt.

Und wie sieht es bei den Bürgern aus, die statt der 240-Liter-Tonne lieber eine kleinere möchten? „Auch diese Wünsche haben wir registriert“, so Grüber. „Wir bitten in diesen Fällen aber um etwas Geduld“, so der Stenau-Geschäftsführer. In der Zwischenzeit sollten die bereitgestellten 240-Liter-Gefäße genutzt werden. Denn, so Grüber: „Viele können sich nicht vorstellen, was bei einem vierwöchigen Abfuhr-Rhythmus an Leichtverpackungen anfällt – und was in eine solche Tonne passt.“ Wer nach dieser Anfangsphase (Grüber: „Dann wissen wir, wie es läuft“) immer noch überzeugt sei, dass es eine kleinere Tonne sein soll, könne sich gern an die Firma Stenau wenden.

Im Zusammenhang mit der bevorstehenden ersten Abfuhr der Gelben Tonnen erinnert Grüber daran, dass es für Restmüll, Bioabfall, Papierentsorgung und Gelbe Tonne seit Anfang 2020 eine Veränderung gibt. Aus den bisher zehn Abfuhrbezirken wurden zwölf, es sind also zwei neue Tourenbereiche – 11 uns 12 – hinzugekommen. Das hat bereits zu einiger Verwirrung in der vergangenen Woche geführt: So standen viele Blaue Papiertonnen im neuen Bezirk 12 am Samstag an der Straße – abgeholt werden sie aber erst am nächsten Freitag.

Um die Gefäße rechtzeitig bereitzustellen, empfiehlt Grüber den Blick in den Abfallkalender. Der wurde inzwischen im Auftrag der Stadt verteilt. Allerdings offenbar noch nicht überall, wie Grüber und Starik aus Anfragen von Bürgern wissen. „Für die Verteilung sind wir allerdings nicht zuständig“, so Grüber. Sollte der Kalender in ein bis zwei Tagen nicht vorliegen, sollte man Kontakt mit der Stadt aufnehmen. Der Abfallkalender – und damit die jeweils für die eigene Anschrift geltende Tour – ist über die Homepage der Stadt einsehbar.

Dass es im Zusammenhang mit der Einführung der Gelben Tonne auch zu kuriosen Kontakten von Stenau-Mitarbeitern und Kunden gekommen ist, belegt Grüber mit einem Vorfall, über den er schmunzelnd berichtet. Da habe sich ein Bürger gegen die Bereitstellung der grau-schwarzen-Gefäße mit dem gelben Deckel gewehrt. Begründung: „Ich bin Schalke-Fan, eine schwarz-gelbe Tonne stell ich mir nicht vors Haus!“

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