Jugendkarneval Epe hat sich im Gronauer Sessionsgeschehen etabliert
Der Eper Jugendkarneval lebt

EPE -

Begeisterung steckt an. Und wenn er eines kann, dann ist es, sich zu begeistern: Marius Deckers, die treibende Kraft hinterm Jugendkarneval Epe (JKE) und Moderator des dritten Büttenabends. Die Gäste in Bügeners Festsaal bekamen einiges geboten.

Sonntag, 12.01.2020, 20:00 Uhr
Die Zukunft des Karnevals wächst in Epe heran: Das Orga-Team des JKE feierte fleißig mit.
Die Zukunft des Karnevals wächst in Epe heran: Das Orga-Team des JKE feierte fleißig mit. Foto: Christiane Nitsche

„Ein Träumchen“, entfuhr es dem Präsidenten des Jugendkarvnevals eins ums andere Mal: wenn die Mariechen tanzten, Abgeordnete von befreundeten Vereinen sich ihre Orden abholten oder Solo-Sängerin Johanna Sternebeck einen aktuellen Hit interpretierte.

Rund 20 junge Leute wuselten den Abend über im Hintergrund, überreichten Orden, kümmerten sich um Eintritt, Sicherheitsfragen, Beschallung und Betreuung der Auftretenden – vom organisatorischen Aufwand im Vorfeld ganz zu schweigen.

Bemerkenswerte Entwicklung

Mit Erfolg: „Ihr seid das, was der Karneval braucht“, lobte Andre Jahnke von der Gronauer Narrengilde, „denn ohne euch gibt es den bald nicht mehr“. Der Jugendkarneval Epe hat sich etabliert im Gronauer Sessionsgeschehen.

Erinnert man sich daran, wie noch vor wenigen Jahren der Eper – und bei manchen auch der Gronauer – Karneval totgesagt worden war, ist das umso bemerkenswerter. Das fand auch Werner Bajorath, der sein Grußwort als stellvertretender Bürgermeister im Ornat des BAK (Bürgerausschuss Karneval) hielt.

Selbstgedichtetes Prinzenlied

„Ihr seid eine Riesentruppe“, lobte der BAK-Ehrenpräsident. Der JKE biete eine „begeisternde Erweiterung des Gronauer Karnevals“, sagte er, „und des Eper Karnevals natürlich auch“.

Begeisterungsstürme gab es auch angesichts der Darbietungen, die die JKEler im Programm hatten: Johanna Sterneberg startete gleich vorneweg mit „Back to the Start“ von Ed Sheeran und legte mit „Castles“ von Freya Riding noch eine Schippe drauf. Werner Nürnberger von der Gronauer Narrengilde gab sein selbstgedichtetes Prinzenlied zum Besten, bei dem der ganze Saal mit einstimmte: „Wir woll‘n die Narren seh‘n!“

Einstudierte Schwarzlichteffekte

Ronja Reimer von den Bacchusjüngern, die Red Diamond Ladies und Mariechen Ashley von den Karnevalsfreunden Gronau und das Tanzkorps des KC Alemannia Nordhorn ernteten ebenfalls donnernden Applaus für ihre Darbietungen.

Für zwei besondere Höhepunkte sorgten die Tuweps aus Epe und die JKEler selbst: Sie hatten eigens eine Choreographie mit Schwarzlichteffekten einstudiert, während die Tuweps mit einer Interpretation von „Smooth Criminal“ ganz im Stil Michael Jacksons und einer Burlesque-Nummer sowie einem Ausschnitt aus ihrem Musical-Programm „Das geheimnisvolle Museum“ endgültig den Saal zum Kochen brachten.

Ich bin ja Präsident und hab auch noch was zu sagen

Marius Deckers, Präsident des Jugendkarnevals Epe

„Ein Träumchen“, kommentierte ein zunehmend glückseliger Marius Deckers, der wiederholt ein donnerndes „Helau“, bzw. „Pilau“ anstimmte. „Der Jugendkarneval lebt!“, rief er. Dann brauchte er dringend etwas zu trinken. „Ich bin ja Präsident und hab auch noch was zu sagen“, kommentierte er seine Order.

Das letzte Wort bekam aber ausgerechnet ein Heeker: Markus Jasper, von den JKElern ins Kuratorium des Jugendkarnevals berufen, ließ es sich nicht nehmen, den JKE-Präsidenten hochleben zu lassen. „Wie immer in Gronau“, frotzelte er: „Die Hoffnung kommt aus Epe. Sie heißt Jugendkarneval. Und sie heißt Marius Deckers.“

Jugendkarneval in Epe

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