Bergfried-Reste für Nachwelt erhalten?
„Für Gronau ein fantastischer Fund“

Gronau -

Sorgfältig sind die Steine in einem noch erhaltenen Teilstück des Turmrunds geschichtet. „Die sind gut vermörtelt, das hält“, lobt Golüke die Baumeister, die in der Vergangenheit den Bergfried gemauert haben. Die Reste tauchen jetzt in der Hertie-Baugrube aus der Geschichte wieder auf. Und werfen die Frage auf, wie sie dauerhaft zu erhalten sind. Von Klaus Wiedau
Montag, 13.01.2020, 19:00 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 13.01.2020, 19:00 Uhr
Stehen in historischer Kulisse (v.l.): Bürgermeister Rainer Doetkotte, Archäologe Christian Golüke (Archäologie am Hellweg), Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick, Stadtarchivar Gerd Lippert, Archäologin Sarah Gonschorek, Erste Beigeordnete Sandra Cichon und Wolfram Essling-Wintzer, Wissenschaftlicher Referent der Archäologie des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL).
Stehen in historischer Kulisse (v.l.): Bürgermeister Rainer Doetkotte, Archäologe Christian Golüke (Archäologie am Hellweg), Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick, Stadtarchivar Gerd Lippert, Archäologin Sarah Gonschorek, Erste Beigeordnete Sandra Cichon und Wolfram Essling-Wintzer, Wissenschaftlicher Referent der Archäologie des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe (LWL). Foto: Klaus Wiedau
Die Bedeutung des Fundes liegt im Auge des Betrachters. „Für die meisten Menschen ist es vermutlich nur eine Mauer“, sagt Christian Golüke. „Die Mauer“ – das sind die Reste eines mittelalterlichen Bergfrieds, den der Archäologe und sein Team in den zurückliegenden Wochen in der Hertie-Baugrube bis in große Tiefe freigelegt haben (WN berichteten).
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