Artclub stellt in der Familienbildungsstätte neue Bilder aus
Von Marylin Monroe bis Beethoven

Gronau -

Sie sorgen (wieder einmal) für frische Farbe an den Wänden auf den Fluren der Familienbildungsstätte: Die Mitglieder des hauseigenen Artclubs stellen erneut an der Laubstiege ihre Werke aus.

Donnerstag, 16.01.2020, 08:30 Uhr aktualisiert: 16.01.2020, 17:52 Uhr
Die Mitglieder des Artclubs stellen derzeit in der FBS neue Werke aus. Dem Club gehören an: Anita van Hauten, Dorothea Büld, Renate Fleuth, Anita Kruska, Hedwig Perrefort, Frauke Schomburg, Christa Strecker, Maria Göcke und Christine Strziga.
Die Mitglieder des Artclubs stellen derzeit in der FBS neue Werke aus. Dem Club gehören an: Anita van Hauten, Dorothea Büld, Renate Fleuth, Anita Kruska, Hedwig Perrefort, Frauke Schomburg, Christa Strecker, Maria Göcke und Christine Strziga. Foto: Klaus Wiedau

Beim Betreten des Foyers der FBS fallen sofort die beiden großformatigen Tierbilder von Anita Kruska ins Auge. Das Markenzeichen: leuchtende Farben. Ist da eine Vorliebe für die Farbe Lila zu erkennen? „Zufall“, sagt Kruska, die einräumt, dass es ihr vor allem um Farbe in den Bildern geht.

Der Rundgang durch die Ausstellung zeigt die ganze Bandbreite der Kreativität, mit der die Frauen von Artclub im vergangenen Jahr an die Arbeit gegangen sind: Insgesamt 48 Arbeiten sind so entstanden. Alle als Acrylbilder, in ihren Aussagen aber sehr unterschiedlich. „Von Bäumen über Winterlandschaften, von Tieren über Porträts, von Marylin Monroe bis Beethoven reicht querbeet die Bandbreite“, freut sich Anita van Hauten, die den Artclub als Kurs der FBS leitet. „Jede malt das, was sie möchte“, macht sie deutlich, dass es keine Vorgaben gibt. Ideen für die jeweiligen Bilder entstehen aus Stimmungen und Begegnungen oder werden von Reisen mitgebracht. Über die Jahre hätte jede der teilnehmenden Frauen aber ihren eigenen Stil gefunden. „Und von Jahr zu Jahr werden auch die Entwicklungen sichtbar, die die einzelnen Frauen von Kurs zu Kurs vollzogen haben“, so van Hauten. Und sie fügt hinzu: „Ich bin richtig stolz auf meinen Kurs.“

Vor sechs Jahren übernahm sie die Leitung des Artclubs, nachdem die damalige Kursleiterin nicht mehr zur Verfügung stand. Seitdem ist Anita van Hauten – als Malerin eine Autodidaktin – so etwas wie die gute Seele der malenden Frauenrunde. Sie organisiert, berät, begleitet – und malt nebenbei auch noch selbst. Erstmals stellt sie in diesem Jahr auch einige ihrer Werke aus. „Der Skizzenblock ist immer dabei“, verrät sie – ihre Bilder belegen es.

Die Frauen des Artclubs sind inzwischen eine eingespielte Gemeinschaft, das wird bei der Ausstellungseröffnung deutlich. Kein Wunder, dass ein Platz in diesem Kurs kaum zu bekommen ist, weil sich die Frauen immer wieder für den nächsten Kurs anmelden. „Und wenn ein Platz frei wird, gibt es schon eine Warteliste mit Kandidatinnen“, so van Hauten.

Bei der Eröffnung der neuen Ausstellung freute sich am Dienstagabend Annemie Eling, pädagogische Mitarbeiterin der FBS, über die große Bandbreite der Arbeiten. Sie konnte zum Rundgang durch die Flure nicht nur die Künstlerinnen, sondern auch eine Reihe von Gästen begrüßen.

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Die Arbeiten des Artclubs sind noch bis zum 3. April während der Öffnungszeiten der FBS zu besichtigen.

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