Projekt von Lindenschule und Freiwilligenzentrale
Nistkästen selbst hergestellt

Gronau -

Das Bauen und Anbringen von Nistkästen auf dem Gelände der Lindenschule ist mittlerweile ein wichtiger Bestandteil der aktiven Naturschutzarbeit der Schulgemeinschaft geworden. Das Projekt macht nicht nur Spaß, sondern eignet sich auch hervorragend, um die Mädchen und Jungen mit Tieren und deren Lebensweise vertraut zu machen.

Dienstag, 21.01.2020, 11:43 Uhr aktualisiert: 21.01.2020, 11:50 Uhr
Die Erst- und Zweitklässler der Lindenschule arbeiteten gemeinsam mit Ehrenamtlichen der Freiwilligenzentrale an den Nistkästen, die rund um die Schule aufgehängt werden sollen.
Die Erst- und Zweitklässler der Lindenschule arbeiteten gemeinsam mit Ehrenamtlichen der Freiwilligenzentrale an den Nistkästen, die rund um die Schule aufgehängt werden sollen. Foto: privat

Deshalb freuten sich alle besonders über das Projekt „Nistkastenbau“, das in Kooperation mit der Freiwilligenzentrale Gronau geplant und organisiert wurde. Drei ehrenamtlich engagierte Helfer kamen zu den bereits aufgeregt wartenden Kindern in den Werkraum der Schule. Dort bauen sie gemeinsam mit wechselnden Kleingruppen der Ganztagsgruppen der Klassen eins und zwei an vier aufeinanderfolgenden Freitagen im Januar Nistkästen für Meisen, Kleiber und Co. Die Nistkästen werden anschließend auf dem Schulgelände und rund um die Lindenschule aufgehängt.

Die Schülerinnen und Schüler erwerben unter der fachkundigen Anleitung der erfahrenen Helfer ein Grundverständnis vom Umgang mit Werkzeugen und Werkstoffen. Das Projekt fördert des Weiteren die Entwicklung feinmotorischer und grundlegender manuell-technischer Fähigkeiten und Fertigkeiten sowie den Umgang mit Material und Werkzeug, heißt es in einer Mitteilung der Schule.

Mit der Schaffung vieler Nistplätze für Meisen und andere Vögel wird zudem das Ziel verfolgt, der Ausbreitung des Eichenprozessionsspinners vorzubeugen. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners, deren feine Härchen heftige Hautreizungen bei Menschen auslösen können, dienen den Meisen nämlich als Futter für ihren Nachwuchs.

Schüler und Betreuende dankten am Ende der Freiwilligenzentrale Gronau für die tolle Unterstützung, aber auch dem Dorfschreiner, der das nötige Material lieferte und ganz besonders den drei fleißigen Helfern Richard Pogonke, Heinz Lück und Heinz Oelpmann für ihr ehrenamtliches Engagement.

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