Baufortschritte sichtbar
„Da tut sich schon was“

Epe -

Frank Kuhls berichtet beim Ortstermin an der Dinkel anhand von zwei Maßnahmen, was da Positives für die Dinkel geschaffen wurde und wird.

Montag, 20.01.2020, 18:00 Uhr
Maßnahme sechs: Hier kann die Dinkel in ein größeres Initialgerinne abzweigen. Die Ufer wurden auf beiden Seiten abgeflacht.
Maßnahme sechs: Hier kann die Dinkel in ein größeres Initialgerinne abzweigen. Die Ufer wurden auf beiden Seiten abgeflacht. Foto: Frank Zimmermann

Frank Kuhls berichtet beim Ortstermin an der Dinkel nicht nur von Problemen (s. oben). Er zeigt auch an zwei Maßnahmen, was da Positives für die Dinkel geschaffen wurde und wird. Bei der Maßnahme zwei, in der Nähe des Wasserwerks an der Lange-Seite-Straße, ist durch die einseitige Abflachung des Ufers eine große Retentionsfläche entstanden, die zwischen der Dinkel und einem Initialgerinne liegt. Totholz – darunter einige große Baumstämme – wurde eingebracht. Außerdem ragt eine Landzunge in die Dinkel, sodass sich zwischen ihr und dem Ufer ein kleiner toter Arm gebildet hat. Zum Abschluss der Maßnahme sollen noch einige Ohr- und Silberweiden sowie Schwarzerlen gepflanzt werden. Das sei gar nicht so viel, resümiert Frank Kuhls. Mehr sei aber auch nicht nötig, damit die Natur dieses Areal nun (zurück-)erobern könne.

Ein Stück weiter flussaufwärts befindet sich die Baustelle der Maßnahme sechs. Auch hier sind ein Initialgerinne und eine Retentionsfläche entstanden. Dazu noch zwei kleine dauerhafte Inseln. Auch hier bringt Totholz Bewegung ins Wasser und begünstigt die Entstehung von Vertiefungen (Kolke). Außerdem wurde im Zuge der Maßnahme eine alte Holzbrücke abgerissen. Diese habe das Ufer zusätzlich eingeengt, erklärt Kuhls.

Während der Verwaltungsmitarbeiter und der Pressevertreter über das Areal schreiten, fliegt ein halbes Dutzend Enten auf. „Da tut sich schon was“, kommentiert Frank Kuhls und ist überzeugt: „Da wird sich in der nächsten Zeit auch noch mehr tun.“

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