Neuer Leitungskreis im Wittekindshof
Begegnung und Identität fördern

Gronau/ahaus/Bad Oeynhausen -

Die Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof ist mit rund 1400 die größte diakonische Gemeinschaft in Deutschland. Um Begegnung, Spiritualität und die christlich-diakonische Identität vor Ort im Westmünsterland zu fördern, haben die Mitglieder in der Region einen Leitungskreis West gegründet.

Mittwoch, 29.01.2020, 07:00 Uhr
Sie engagieren sich im Leitungskreis West der Diakonischen Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof (v.l.) Andrea Volkmer (Ochtrup), Michael Welz, Torben Stobbe (beide Gronau), Jörg Bomers (Ahaus) und Jörg Frieske (Gronau). Auf dem Foto fehlen: Sabine Niermann-Probst (Ahaus) und Heiko Strahl (Gronau).
Sie engagieren sich im Leitungskreis West der Diakonischen Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof (v.l.) Andrea Volkmer (Ochtrup), Michael Welz, Torben Stobbe (beide Gronau), Jörg Bomers (Ahaus) und Jörg Frieske (Gronau). Auf dem Foto fehlen: Sabine Niermann-Probst (Ahaus) und Heiko Strahl (Gronau). Foto: Anke Marholdt

Die Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof ist die größte diakonische Gemeinschaft in Deutschland. Zu den etwa 1400 Mitgliedern gehören auch viele Wittekindshofer Mitarbeitende und Ruheständler aus Gronau, Ahaus und Umgebung, die der evangelischen oder katholischen Kirche angehören. Um Begegnung, Spiritualität und die christlich-diakonische Identität vor Ort im Westmünsterland zu fördern, haben die Mitglieder in der Region einen Leitungskreis West gegründet.

In ihm arbeiten Mitarbeitende sowie Fach- und Führungskräfte gleichberechtigt miteinander, die ansonsten in einem der Wittekindshofer Wohnhäuser, in der Werkstatt, der Johannesschule oder in den Tagesstrukturierenden Angeboten tätig sind. Vier der sieben Mitglieder des Leitungskreises sind Diakone und verfügen über eine theologisch-diakonische und pädagogische oder pflegerische Fachausbildung und wurden für den Sozialen Dienst der Evangelischen Kirche in das Diakonenamt eingesegnete.

Jörg Bomers aus Ahaus und Andrea Volkmer aus Ochtrup haben berufsbegleitend einen Ausbildungskurs, der heute als Basiskurs Kirche und Diakonie angeboten wird, besucht, um sich mit Grundlagen des christlichen Glaubens, der evangelischen Kirche und ihrer Diakonie auf dem Hintergrund beruflicher und persönlicher Erfahrungen auseinanderzusetzen.

Zusammen mit dem Leitungskreis West wurde Diakon Achim Steinmeier als neuer Ältester eingeführt. Er ist Vorsitzender des Rates, dem geschäftsführenden Vorstand der Brüder- und Schwesternschaft. Diakon Achim Steinmeier ist Erzieher mit diakonisch-theologischer Doppelqualifikation, hat als Basismitarbeitender und in leitender Funktion Menschen mit Behinderung in ihrem Alltag unterstützt, war für das Wittekindshofer Ferienhaus in Cuxhaven und das Ideen- und Beschwerdemanagement verantwortlich. In den letzten Jahren hat er viele traditionelle, aber auch neue Formen gelebter Spiritualität für Mitarbeitende und Menschen mit Behinderung angeboten von Wochenandachten bis hin zu mehrtägigen Pilgerangeboten. In seinem Amt als Ältester will er sich besonders für die Pflege der Gemeinschaft einsetzen und betont, dass auch das Amt des Ältesten nur in konstruktiver Gemeinschaft mit den anderen Leitungsmitgliedern und Gremien gelingen könne, bei denen die Leitungskreise in den Regionen eine Schlüsselstellung einnehmen. Achim Steinmeier folgt im Amt des Ältesten auf Diakon Christian Schwennen, der nach über 47 Dienstjahren im Wittekindshof in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Als Mitglieder des Leitungskreises West der Diakonischen Brüder- und Schwesternschaft Wittekindshof wurden in einem Festgottesdienst in der Wittekindshofer Erlöserkirche eingeführt: Diakonischer Mitarbeiter Jörg Bomers, Sabine Niermann-Probst (beide Ahaus), Diakon Jörg Frieske, Diakon Torben Stobbe, Diakon Heiko Strahl, Diakon Michael Welz (alle Gronau) und Diakonische Mitarbeiterin Andrea Volkmer (Ochtrup).

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