„Night of the Dance“ in der Bürgerhalle
Bunter Mix ohne roten Faden

Gronau -

Flinke Füße, artistische Akrobatik, tolle Tänze – bei der „Night of the Dance“ gab’s das am Montagabend alles zusammen. Die 16 Tänzerinnen und Tänzer boten einen bunten Stilmix. Das hatte größtenteils durchaus Klasse – allerdings fehlte ein roter Faden, eine übergreifende Geschichte, in die die einzelnen Szenen eingebettet gewesen wären. So hatte die gut zweistündige Vorstellung etwas von einer Nummern-Revue – allerdings mit durchaus ansehnlichen Nummern.

Mittwoch, 05.02.2020, 07:30 Uhr
Ein abwechslungsreiches Programm boten die Tänzerinnen und Tänzer.
Ein abwechslungsreiches Programm boten die Tänzerinnen und Tänzer. Foto: Martin Borck

Das Programm wechselte zwischen irischem Stepptanz über lateinamerikanische Rhythmen, Ausschnitten aus Michael-Jackson-Bühnenshows, es bediente sich bei der Stomp-Produktion und beinhaltete Breakdance-Darbietungen.

Night of the Dance

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Mit mythischem Klanggewaber und pathetischem Geschreite über die Bühne, einem hohlen Lachen und Orgelgebraus wurden die ersten Minuten des Abends gefüllt. Doch diese zwar bombastische, aber irgendwo auch sehr statische Szene mit einem angedeuteten symbolischen Kampf zwischen Gut und Böse war glücklicherweise schnell vorbei. Geklacker des irischen Stepptanzes löste die mystisch-überladene Atmosphäre.

Die Grenze zwischen Tanz und Akrobatik verwischten mehrfach. Salti aus dem Stand legten mehrere der Tänzer hin. Ihre Herkunft aus einer Zirkusfamilie merkte man Michelle Ernandez an, die sich immer wieder von ihrem Partner durch die Luft wirbeln ließ. Atemberaubend.

Auch Breakdancer Juan Sanchez zeigte artistisches Können. Meistens unterlegt mit heftigem Hip-Hop, gab es aber auch eine schöne, kontrastierende Szene, in der er sich zu Klavier- und Streichermusik bewegte.

Kraft und Anmut, Geschmeidigkeit und mitreißende Rhythmik waren Trumpf. Szenen aus „Dirty Dancing“ gehörten dazu wie der Moonwalk von Michael Jackson.

In immer wieder neuen Kostümen präsentierten sich die Tänzerinnen und Tänzer, sogar als Piraten aus „Fluch der Karibik“. Farbenfroh und dynamisch. Doch der innere Aufbau fehlte auch hier. Es dauerte eine ganze Zeit, bis das Publikum warm wurde. Zum Abschluss gab es jedoch kräftigen Applaus. Für den bedankte sich das Ensemble mit einer Zugabe.

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