Verkehrsausschuss entscheidet über Anträge
Themen von Ampelphasen bis Hundeklo

Gronau -

Eine ganze Serie von Anträgen aus Fraktionen und Gruppierungen im Stadtrat hat am Dienstagabend der Verkehrsausschuss abgearbeitet. Nachfolgend die Themen und Entscheidungen im Telegrammstil:

Donnerstag, 13.02.2020, 09:00 Uhr
Für Lastenräder oder Räder mit Anhängern ist die Umlaufsperre am Bahnübergang Vennstraße nicht passierbar. Einen Komplettumbau des Übergangs sieht die – zuständige – Bahn derzeit nicht, wohl aber sei eine Verbreitung der Zwischenräume denkbar. Details wollen Stadt und Bahn klären.
Für Lastenräder oder Räder mit Anhängern ist die Umlaufsperre am Bahnübergang Vennstraße nicht passierbar. Einen Komplettumbau des Übergangs sieht die – zuständige – Bahn derzeit nicht, wohl aber sei eine Verbreitung der Zwischenräume denkbar. Details wollen Stadt und Bahn klären. Foto: Klaus Wiedau

► Zahlreiche Fragen zur Sicherheit und Sauberkeit des Gronauer Bahnhofs und zum Umbau des Eper Bahnhofs hatte die Fraktion Pro Bürgerschaft/Piraten gestellt. Nach Angaben der Verwaltung ist für die Umplanung des Eper Bahnhofs ein Förderantrag beim Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Münsterland (ZVM) gestellt worden. Der Antrag sieht einen barrierefreien Ausbau vor. Über die Förderanträge soll noch im ersten Quartal 2020 entschieden werden. Das Gronauer Bahnhofsumfeld soll künftig vermehrt vom Bauhof der Stadt gereinigt werden. Für Planungen zum „Haltepunkt Ost“ stehen Gelder im Etat. Die Haltestelle ist Teil des Mobilitätskonzeptes des Kreises, das noch nicht abschließend beraten wurde.

► Einen Ausbau der beidseitigen Radwege an der Eper Straße (von Ehlers-Straße bis B 54) hatte Pro Bürgerschaft/Piraten beantragt. Zudem sollte die Straßenbeleuchtung auf einer Seite ergänzt werden. Der Ausschuss stellte am Ende mit Mehrheit einen Radwegausbau zurück und lehnte eine Beleuchtung auf der zweiten Straßenseite ab. Die Verwaltung, so Stadtbaurat Ralf Groß-Holtick, habe Thematik mit dem zuständigen Straßenbaulastträger (Straßen NRW) erörtert. Dort werde für das Vorhaben keine Priorität gesehen.

► Die Verwaltung soll mit dem Kreis und Straßen NRW Gespräche über eine mögliche Vereinheitlichung der Signalschaltungen der Ampeln führen. Das beschloss der Verkehrsausschuss im Zusammenhang mit einem weiteren Antrag von Pro Bürgerschaft/Piraten. Dabei geht es nicht um eine Optimierung der Verkehrsströme, sondern um die Verbesserung der Rahmenbedingungen für Menschen mit Bewegungseinschränkungen. Auch ihnen müsse ermöglicht werden, sich barrierefrei im Verkehrsraum zu bewegen. Vermisst würden heute einheitliche Ampelführungssysteme, Tonlautstärken und Farbsignale, so Herbert Krause.

►► Um die Sicherheit an Ampelkreuzungen ging es auch in einem Antrag der UWG-Fraktion. Hier soll die Stadt Gespräche mit Straßen NRW führen, um die Sicherheit für Fußgänger und Radfahrer an signalisierten Kreuzungen – bestenfalls durch eigene Ampelphasen – zu verbessern.

► Die Überlegung, eine zusätzliche Bushaltestelle an der Spinnereistraße zu schaffen, wird im Zusammenhang mit den Planungen für ein Verkehrskonzept der „Weißen Dame“ bearbeitet. Pro Bürgerschaft/Piraten hatten die Prüfung einer weiteren Bushaltestelle angeregt, nachdem im Bereich neuer Aldi/neuer K+K eine Haltestelle weggefallen ist.

► Zusätzliche Mittel für den Radwegeverkehr werden nach dem Votum des Verkehrsausschusses nicht in den Etat 2020 eingestellt. Für eine entsprechende Forderung von Pro Bürgerschaft/Piraten gab es keine Mehrheit.

► Prüfen soll die Verwaltung – auf Antrag der CDU – die Möglichkeiten zur Einrichtung weiterer Mülleimer für Hundekotbeutel an beliebten Punkten des Stadtgebiets.

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