Hundewald-Verein engagiert sich für Freilauf-Areal
Stadt soll mit Grundstück helfen

Gronau -

Positiv haben die Mitglieder des Hauptausschusses am Mittwoch die Überlegungen einer privaten Initiative zur Einrichtung eines Hundewalds aufgenommen. Die weitere fachliche Beratung soll jetzt im Umweltausschuss stattfinden. Die Verwaltung wurde gebeten, bis zu dessen nächster Sitzung im Mai bereits nach einem geeigneten Grundstück Ausschau zu halten.

Samstag, 29.02.2020, 11:56 Uhr aktualisiert: 29.02.2020, 12:00 Uhr
Sabrina Naundorf (hinten 2.v.l.) hat gemeinsam mit anderen Interessenten den Verein „Hundewald Gronau“ gegründet. Naundorf ist Vorsitzende, ihre Stellvertreterin ist Susanne Reinhoffer (hinten 4.v.l.)
Sabrina Naundorf (hinten 2.v.l.) hat gemeinsam mit anderen Interessenten den Verein „Hundewald Gronau“ gegründet. Naundorf ist Vorsitzende, ihre Stellvertreterin ist Susanne Reinhoffer (hinten 4.v.l.) Foto: privat

Sabrina Naundorf stellte am Mittwoch die Hundewald-Idee im Hauptausschuss vor. Dabei geht es die Einrichtung eines öffentlichen Freilauf-Areals, auf dem sich Hunde frei bewegen können. Zur Erreichung dieses Ziels hat sie inzwischen mit weiteren Interessenten einen Verein (Hundewald Gronau e.V.) gegründet. Vor dem Ausschuss warb sie mit vielen Argumenten für ihr Ansinnen: So werde durch eine Freilauffläche das Halten von Hunden aktiv verbessert, die Fläche biete Hund und Besitzer die Möglichkeit, Beweglichkeit und Geschicklichkeit zu trainieren sowie die Chance, die Beziehung zwischen Mensch und Tier zu vertiefen. Anliegen des Vereins sei es zudem, den Tierschutz, aber auch den Naturschutz zu fördern und Hundehaltern theoretische und praktische Weiterbildung in Bezug auf die artgerechte Haltung von Hunden zu vermitteln.

Naundorfs konkreter Wunsch an die Kommune: „Dass die Stadt uns eine Fläche zur Verfügung stellt und im besten Fall auch einzäunt.“ Die Fläche, so heißt es in einem Konzept des Vereins, sollte rund einen Hektar groß sein, eine Schlammgrube und eine Sandfläche umfassen und mit einigen Bäumen und Sträuchern ausgestattet sein. Die weitere Bepflanzung, Instandhaltung und Pflege werde dann der Verein übernehmen, so Naundorf. Sie präzisierte auf Nachfrage von Gabi Drees (fraktionslos), dass es nicht um eine reine Waldfläche gehe, sondern um ein im Wesentlichen offenes Areal mit Bepflanzung. Der Ausschuss signalisierte unisono eine positive Begleitung der Idee.

Norbert Ricking (SPD) brachte sogar den Gedanken ein, ob es nicht entsprechende Flächen in Gronau und Epe geben könnte. Udo Buchholz (GAL) wollte – bei aller Begeisterung für die Idee – aber auch die Kosten (etwa für die Einzäunung) bis zur Sitzung des Fachausschusses dargestellt wissen.

Wer sich für die Aktivitäten des neu gegründeten Vereins „Hundewald Gronau“ interessiert oder Mitglied werden möchte, ist eingeladen, das nächste Treffen des Vereins am Freitag (6. März) ab 19 Uhr in der Concordia zu besuchen.

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