Arbeiten dauern bis 2024
Bodenschätzer des Finanzamts in Epe

Epe -

Der Bodenschätzungsausschuss beim Finanzamt Ahaus, bestehend aus dem Amtlichen Landwirtschaftlichen Sachverständigen dem Vermessungstechniker und ehrenamtlich tätigen Vertretern des landwirtschaftlichen Berufsstandes, führen bis etwa zum Frühjahr 2024 in Epe Bodenschätzungsarbeiten auf Acker- und Grünlandflächen durch.

Dienstag, 03.03.2020, 09:00 Uhr
Auf Acker- und Grünlandflächen in Epe werden im Auftrag des Finanzamts Bodenproben entnommen. Sie dienen der Überprüfung der Ertragsmesszahlen.
Auf Acker- und Grünlandflächen in Epe werden im Auftrag des Finanzamts Bodenproben entnommen. Sie dienen der Überprüfung der Ertragsmesszahlen. Foto: Martin Borck

Dabei werden Bodenproben entnommen, die der Überprüfung der Ertragsmesszahlen (Bodenpunkten) dienen. Die Ertragsmesszahlen bilden die Grundlage für die Besteuerung der landwirtschaftlichen Betriebe, so das Finanzamt in einer Pressemitteilung.

Überprüfungen werden dort vorgenommen, wo sich die Ertragsbedingungen von Bodenflächen im Verhältnis zur letzten Nachschätzung in 1976 wesentlich verändert haben. Zu den Veränderungen rechnen zum Beispiel Aufschüttungen, Umbruch von Grünland in Ackerland, die durch Änderungen der Wasserführung möglich wurde. Die Ergebnisse der Überprüfungen werden in Schätzungskarten eingetragen und nach Abschluss der Arbeiten im Finanzamt offen ausgelegt, erläutert die Behörde.

Die mit den Arbeiten beauftragten Personen müssen die zu beurteilenden Bodenflächen betreten. Aufgrund des Bodenschätzungsgesetzes haben die Grundstückseigentümer und Nutzungsberechtigten das Betreten der Grundstücke und die erforderlichen Grabungen für die Bodenschätzung zu gestatten. Eine gesonderte Benachrichtigung der Grundstückseigentümer über das Betreten der Grundstücke erfolgt nicht. Das Finanzamt Ahaus bittet die Bürger hierfür um Verständnis.

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