Projekt erfolgreich abgeschlossen
Kita-Kinder jetzt Experten für Kinderrecht

Gronau -

Das Thema Kinderrechte stand jetzt für 21 Kita-Kinder ein halbes Jahr lang im Fokus. Dank einer Projektförderung konnten die Kinder an 18 verschiedenen Aktivitäten teilnehmen. Und der große Abschluss des Projekts steht erst noch bevor.

Mittwoch, 04.03.2020, 11:58 Uhr aktualisiert: 04.03.2020, 14:04 Uhr
Die Kinder der Kita Zum Regenbogenland haben sich jetzt im Rahmen eines Projektes zu Kinderrechtsexperten weiterbilden lassen.
Die Kinder der Kita Zum Regenbogenland haben sich jetzt im Rahmen eines Projektes zu Kinderrechtsexperten weiterbilden lassen. Foto: Regenbogenland

Kathrin Achteresch und Birgit Hüsing-Hackfort freuen sich, ein vom Land NRW mit 8075 Euro gefördertes Kinderrechteprojekt erfolgreich abschließen zu können. 21 Kinder können in diesem Rahmen von Oktober 2019 bis Ende März an 18 verschiedenen Aktivitäten zum Thema „30 Jahre UN-Kinderrechte“ teilnehmen. 72 Referentenstunden wurden extern über die Projektförderung des Landes NRW finanziert – das garantierte eine intensive Projektlaufzeit, heißt es in einer Mitteilung.

Bilderbuchbetrachtungen, spannende Geschichten, Kreativangebote und Exkursionen in die Schule und auf den Spielplatz wurden durchgeführt. Hilfreich waren hier die Anschaffungen aus den Fördermitteln des Landes für Literatur und Bastelangebote. Kindgerecht und anschaulich wurden die Kinder in die Welt der Kinderrechte eingeführt.

Während Kinderrechte wie das Recht auf Spielen, Freizeit, Bildung, Familie und Gesundheitsversorgung den Kindern relativ leicht nähergebracht werden konnten, bedurfte es bei den Kinderrechten auf Gleichberechtigung, Mitbestimmung und Partizipation sowie Schutz vor Krieg und Gewalt eine intensive und sensible Vorbereitung und Durchführung der pädagogischen Einheiten.

Höhepunkte des Projektes waren eine Lesungen für die Kinder in der Stadtbücherei und eine Fortbildung im St.- Agatha-Pfarrhof mit dem Kinderrechtsexperten Marius Wagner. An dieser viertägigen Fortbildung zum Thema Kinderrechte nahmen pädagogische Fachkräfte aus acht Institutionen erfolgreich teil. Am 20. November wurde der 30. Geburtstag der UN-Kinderrechte mit zwei Kinderrechtstorten, bunter Dekoration, einem Infostand und der Aktion „Wimpelketten für die Kinderrechte“ gefeiert.

Passend zum Jubiläumsjahr der UN-Kinderrechte erklärte sich die Stadt Gronau bereit, Kooperationskommune des Deutschen Kinderhilfswerks zu werden. Gronau ist damit die einzige Kooperationskommune in NRW.

Im Projektzeitraum referierte auch Kinderrechtsexperte Benjamin Pütter zu seinem Buch „Kleine Hände – großer Profit“ in der Stadtbücherei. Verlässliche Kooperationspartner im Projekt waren die Familienbildungsstätte und die Stadtbücherei Gronau, Schirmherr ist Bürgermeister Rainer Doet­kotte

Die Ergebnisse des Langzeitprojektes werden vom DRK-Familienzentrum Zum Regenbogenland am 8. Mai (Freitag) um 14.30 Uhr im Rahmen einer Ausstellung in der Stadtbücherei präsentiert. Hier haben sich auch die teilnehmenden Kitas aus der Kinderrechte-Fortbildung bereit erklärt, Exponate aus ihren eigenen Kinderrechtsprojekten zu zeigen. Somit laden die Kitas der Chance – Rappelkiste, Pusteblume und Wunderland –, die Ev. Zachäus-Kindertagesstätte und das DRK-Familienzentrum Die kleinen Strolche und der Kinderladen Kunterbunt gemeinsam zur Ausstellungseröffnung am 8. Mai ein.

Das Projektziel, die Kinderrechte bekannt zu machen und in der Kita zu etablieren, ist dem Team Zum Regenbogenlandland sicher gelungen, heißt es in der Mitteilung.

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