Weltgebetstag am Freitag
„Steh auf und geh!“

Gronau -

In mehr als 120 Ländern wird am Freitag der Weltgebetstag gefeiert – auch in Gronau. Ein breit aufgestelltes Vorbereitungsteam mit Vertreterinnen verschiedener Konfessionen hat dazu einen Gottesdienst vorbereitet.

Mittwoch, 04.03.2020, 08:00 Uhr aktualisiert: 04.03.2020, 14:16 Uhr
Das Vorbereitungsteam des Weltgebetstages: KFD St. Josef und KFD St. Antonius (beide kath. Kirche St. Antonius), Evangelische Kirchengemeinde Gronau, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Evangelische Freikirche am Olympiaweg (Gemeinde Gottes), Syrisch-Orthodoxe Kirchengemeinde St. Jesaja und Mennonitengemeinde.
Das Vorbereitungsteam des Weltgebetstages: KFD St. Josef und KFD St. Antonius (beide kath. Kirche St. Antonius), Evangelische Kirchengemeinde Gronau, Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten), Evangelische Freikirche am Olympiaweg (Gemeinde Gottes), Syrisch-Orthodoxe Kirchengemeinde St. Jesaja und Mennonitengemeinde. Foto: Andrea Doetkotte

Der Weltgebetstag wird am Freitag (6. März) um 19 Uhr in der Josefskirche in Gronau, Kaiserstiege, begangen. Er wird alljährlich am ersten Freitag im März in mehr als 120 Ländern rund um den Globus gefeiert. In Deutschland machen jährlich mehr als 800 000 Menschen mit.

In diesem Jahr haben Frauen aus Simbabwe das Konzept und die Texte erarbeitet. „Steh auf und geh!“ haben sie als Motto gewählt. Auch in Gronau haben sich seit vielen Jahren Frauen unterschiedlicher christlicher Konfessionen durch das gemeinsame Engagement beim WGT kennen- und schätzen gelernt.

Die zentrale Bibelstelle ist die Heilung des Kranken am Teich von Bethesda (Joh 5,2-91), so die Organisatorinnen. Dieser Mensch am Teich von Bethesda hat niemanden, der ihm zur Heilung verhelfen kann. Seine Worte klingen resigniert und kraftlos. Vielleicht stellt ihm Jesus deshalb die lebensverändernde Frage: „Willst du gesund werden?“ Er kommt dem Kranken nahe und hört ihm zu, ohne zu urteilen. Jesus wendet sich diesem Menschen zu, um ihn so die Liebe Gottes erfahren zu lassen: „Steh auf! Nimm deine Matte und geh!“ Diese Aufforderung gilt uns allen; wir sollen uns nicht fürchten, nach Gottes Wort zu handeln. Dabei geht es um mehr als körperliche Heilung; Gott öffnet uns Wege zu persönlicher und gesellschaftlicher Veränderung. Die Matte ist der Ort, wo sich dieser Mensch mit seinen Entschuldigungen niederlegt, obwohl er eigentlich Heilung sucht.

Nach der Begegnung mit Jesus wird die Matte zum Zeichen der Erinnerung an seine Heilung. Jesus befähigt ihn und uns, gesund zu werden, indem wir etwas tun für die Veränderung, die Gott uns anbietet, nämlich: aufstehen, unsere Matte nehmen – was immer das sein mag für uns – und gehen.

Herzlich sind alle – Frauen und Männer – zu dem Gottesdienst um 19 Uhr (wer Lust hat, auch schon ab 18.30 Uhr zum Einsingen der Lieder) und der anschließenden Begegnung bei Tee und Gebäck im Jugendzentrum St. Josef (schräg gegenüber der Josefskirche) eingeladen.

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