Kunstprojekt für Grundschulkinder
Kulturstrolche zuhause

Gronau -

In jedem Kind steckt ein Künstler. Nur wissen es die Kids oft nicht. Das Projekt Kulturstrolche zuhause soll dabei helfen, die Talente herauszukitzeln.

Samstag, 04.04.2020, 10:25 Uhr aktualisiert: 04.04.2020, 11:00 Uhr
Auch Playmobilfiguren wie auf diesem Bild und Legosteine können für die Kunstwerke verwendet werden.
Auch Playmobilfiguren wie auf diesem Bild und Legosteine können für die Kunstwerke verwendet werden. Foto: Kulturbüro

Die Corona-Krise stellt auch Kinder vor Herausforderungen: Die Schulen sind geschlossen, Spielplätze und Sportstätten sind tabu und Treffen mit den Freunden sind aktuell auch nicht möglich. Was also tun, wenn Langeweile droht? Eine Möglichkeit, sich kreativ auszutoben, bietet das Kulturbüro in Zusammenarbeit mit der Bürgerstiftung Gronau mit seinem Projekt „Kulturstrolche zuhause“. In Abwandlung von dem seit 2009 in Grundschulen in Gronau und Epe durchgeführte Projekt Kulturstrolche (aktuell in der Martin-Luther-Schule) sind Grundschulkinder aus Gronau und Epe ab sofort eingeladen, sich zu einem wöchentlich wechselnden Motto künstlerisch zu betätigen. Die Kunstwerke werden anschließend in einer Online-Galerie unter www.gronau-inside.de/Kulturstrolche und auf den Social-Media-Plattformen präsentiert. Außerdem werden wöchentlich kleine Gewinne verlost.

Dazu Stephanie Klaas von der Bürgerstiftung: „Der Fantasie sind dabei keine Grenzen gesetzt. Die Kids können malen, basteln, hämmern oder schrauben, wir freuen uns auf viele kreative Kunstwerke.“ Das Motto in dieser Woche lautet Ostern. Die Eltern werden gebeten, jeweils zwei Fotos des Kunstwerkes zu diesem Thema bis Ostermontag (13. April) an info@kb-gronau.de zu senden. Die Mail sollte außerdem den Namen des Kindes, das Alter und den Titel des Werkes enthalten. „Allerdings möchten wir zum Schutz der Kinder keine Porträtfotos ins Netz stellen, im Mittelpunkt steht die Kunst. Wir sind total gespannt auf die Ergebnisse unserer Nachwuchskünstler und freuen uns, wenn möglichst viele Kinder mitmachen“, ergänzt Sabine Thünenkötter vom Kulturbüro.

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