Überraschung für Bewohner einer DRK-WG
Schlagerkonzert aus dem Bulli heraus

Epe -

Sie nennen sich nicht nur Evergreens, sie spielen sie auch: Ein besonderes Konzert fand jetzt ander der Henry-Dunant-Wohnanlage des DRK in Epe statt. Die Technik war im Bulli platziert, der Parkplatz wurde zur Bühne und auf den Balkonen tanzten und sagen die Konzertbesucher.

Donnerstag, 16.04.2020, 09:30 Uhr aktualisiert: 16.04.2020, 10:00 Uhr
Hausleiterin Vera Hilbert übergab anschließend einen Präsentkorb an Fiete Lenders (l.) und Holger Platen.
Hausleiterin Vera Hilbert übergab anschließend einen Präsentkorb an Fiete Lenders (l.) und Holger Platen. Foto: DRK

Das Duo The Evergreens aus Gronau/Ahaus machte seinem Namen alle Ehre: Holger Platen und Fiete Lenders erfreuten die Bewohner der Wohngemeinschaft Henry Dunant in Epe am Merschgarten/Ecke Gasstraße – eine Einrichtung des Roten Kreuzes im Kreis Borken.

Die Henry-Dunant-Hausleitung um Vera Hilbert hatte die Idee, in Zeiten der Corona-Pandemie für eine schöne Abwechslung zu sorgen. Und die Überraschung kam bestens an: „Unsere Bewohner haben mitgesummt, mitgesungen und einige sogar auf dem Balkon ein Tänzchen gewagt“, sagte Hilbert im DRK-Pressedienst. In dem Haus wohnen demenziell veränderte und pflegebedürftige Menschen. Aktuell gilt ein Besuchsverbot, wie für alle Alten- und Pflegeeinrichtungen in Nordrhein-Westfalen.

Umso größer war die Freude, als die Musiker aus ihrem Bulli heraus vor der Haustür Schlager von Udo Jürgen, Katja Epstein und anderen Größen der Schlagerbranche spielten. Auch Nachbarn kamen vor die Tür, sangen mit, und einige genehmigten sich zu späterer Nachmittagsstunde sogar ein Gläschen Sekt. „Da kam schnell eine richtig tolle Stimmung auf“, verwies Holger Platen auf den großen Spaß mit seinem Bandpartner an der Vorstellung an ungewöhnlichem Ort in schwierigen Zeiten.

Das droht bei Verstößen gegen die Corona-Verordnungen

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  • Bei Zusammenkünften von mehr als zwei Personen in der Öffentlichkeit, die nicht direkt verwandt sind, werden 200 Euro von jedem Beteiligten fällig.

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  • Der Verzehr von Außer-Haus-Speisen näher als 50 Meter am Restaurant oder Imbiss kostet 200 Euro.

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  • Verstöße gegen das Besuchsverbot in Krankenhäusern und Altenheimen kosten 200 Euro.

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  • Wer die Hygiene-Vorkehrungen bei einer Beerdigung nicht einhält oder den Mindestabstand von 1,5 Meter bricht, zahlt 200 Euro.

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  • Verbotenes Picknicken oder Grillen kostet 250 Euro pro Teilnehmer.

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  • Wer trotz Verbots Sportveranstaltungen organisiert, zahlt 1000 Euro.

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  • Wer ein Restaurant weiterhin betreibt, muss 4000 Euro zahlen.

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  • Für das Betreiben einer Bar, Diskothek oder eines Fitnessstudios werden 5000 Euro fällig.

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  • Öffentliche Ansammlungen von mehr als zehn Menschen werden als Straftat angesehen und mit Geld- oder Freiheitsstrafen von bis zu fünf Jahren geahndet.

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  • Für die Teilnahme an einer nicht gestatteten Veranstaltung werden 400 Euro verhängt.

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