Atomkraftgegner protestierten
Mahnwache gegen Urantransport

Gronau -

Vor der Urananreicherungsanlage fand erneut eine Protestaktion statt.

Montag, 25.05.2020, 08:51 Uhr aktualisiert: 25.05.2020, 15:16 Uhr
In den vergangenen Monaten haben mehrfach Züge mit Uranhexafluorid die Anlage in Gronau verlassen.
In den vergangenen Monaten haben mehrfach Züge mit Uranhexafluorid die Anlage in Gronau verlassen. Foto: Guido Kratzke

Mit einer Mahnwache vor der Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau wurde am Montag gegen Uranmüllexport von Gronau nach Russland demonstriert. Der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau befürchtete, dass wieder ein Sonderzug mit Uranmüll von Gronau über Münster Richtung Amsterdam (Hafen) starten könnte.

„Bei einem Transportunfall mit Uranhexafluorid-Freisetzungen müsste die Bevölkerung weiträumig evakuiert werden. Das ist unter normalen Umständen kaum machbar. In Corona-Zeiten müsste solch eine Katastrophe unbedingt verhindert werden. Letztlich ist die sofortige Stilllegung der Gronauer Uranfabrik unser Ziel“, betont Udo Buchholz, Gronauer Vorstandsmitglied des Bundesverbandes Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), in einer Mitteilung.

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