Stadtwerke Gronau geben Vorteil an ihre Kunden weiter
Senkung der Mehrwertsteuer

Gronau -

Nächste Woche könnte die Mehrwertsteuer sinken. Der Bundesrat muss noch grünes Licht geben. Sollte das geschehen, werden die Stadtwerke Gronau den Steuervorteil an ihre Kunden weitergeben. Was die Kunden dafür tun müssen, erklären die Stadtwerke hier.

Freitag, 26.06.2020, 17:54 Uhr aktualisiert: 26.06.2020, 18:06 Uhr
Auch wenn der Verbrauch gleich bleibt, die Kosten sinken.
Auch wenn der Verbrauch gleich bleibt, die Kosten sinken.

Der Bundesrat verabschiedet am Montag voraussichtlich das zweite Corona-Paket, dessen zentraler Punkt eine sechsmonatige Absenkung der Mehrwertsteuer vom 1. Juli an ist. Die gültigen MwSt-Sätze werden dann von 19 auf 16 Prozent und von sieben auf fünf Prozent gesenkt. Das betrifft auch Energielieferungen wie Strom und Gas mit zurzeit 19 Prozent sowie Wasser mit sieben Prozent.

„Diesen Steuervorteil geben wir selbstverständlich gerne an unsere Kunden weiter,“ sagt dazu Stadtwerke-Geschäftsführer Dr. Wilhelm Drepper . „Die reduzierten Steuersätze passen wir automatisch im Abrechnungssystem an. Die Kunden werden dazu aber auch schriftlich informiert.“

Bei einer Senkung zwischen dem 1. Juli und dem 31. Dezember beträgt der finanzielle Vorteil für einen Haushaltskunden in der Grundversorgung etwa 33 Euro. Der Wert ist gerundet und berechnet für einen Jahresverbrauch von durchschnittlich 3500 Kilowattstunden (kWh) Strom, 20 000 kWh Gas und 120 Kubikmeter Wasser.

Stadtwerke-Gronau-Kunden müssen nichts tun, um diesen Steuervorteil zu genießen. Wer eine Reduzierung seiner Abschläge wünscht, sollte das Kundencenter der Gronauer Stadtwerke kontaktieren – unter  02562 717717, per E-Mail an kundencenter@stadtwerke-gronau.de oder persönlich am Hofkamp 8a in Epe.

Ebenso können Kunden ihre aktuellen Zählerstände für die Abgrenzung in der Jahresabrechnung 2020 dem Kundencenter online oder persönlich mitteilen. Sollten die Stadtwerke keine Nachricht erhalten, errechnen sie die anteiligen Verbrauchswerte unter Berücksichtigung von Gewichtungstabellen und Wetterdaten automatisch. Dazu Dr. Drepper: „Wenn sich im persönlichen Verbrauchsverhalten in einem Haushalt über den Jahresverlauf nichts maßgeblich verändert hat, ist das schon ein sehr genaues und verlässliches Verfahren.“

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