Manfred Müller folgt auf Karl-Heinz Wegener
Rotary-Club: Wechsel an der Spitze

Epe -

Der eine, Karl-Heinz Wegener, blickt auf ein Jahr zurück, das unter dem Motto „Zukunft“ stand, jetzt aber der Vergangenheit angehört. Der andere, Manfred Müller, blickt in die Zukunft und hofft – trotz der Corona-Pandemie – auf „grenzenlose Begegnungen“.

Sonntag, 28.06.2020, 15:45 Uhr aktualisiert: 28.06.2020, 15:53 Uhr
Der scheidende Präsident Karl-Heinz-Wegener (links) und der neue Präsident Manfred Müller.
Der scheidende Präsident Karl-Heinz-Wegener (links) und der neue Präsident Manfred Müller. Foto: Rotary

Es war eine ungewöhnliche Zeremonie in außergewöhnlichen Zeiten: Manfred Müller hat das Präsidenten-Amt im Rotary-Club Gronau-Euregio von Karl-Heinz Wegener übernommen. Die Feier im Event-Center Vennekötter in Epe stand unter dem deutlichen Eindruck der Corona-Krise. Aber mit Unterstützung von Mitglied und Event-Caterer Robert Meyer wurde es eine Feier, die allen positiv in Erinnerung bleiben dürfte, heißt es in einer Mitteilung des Rotary-Clubs. Es war das erste Präsenz-Meeting des Clubs nach Monaten der Begegnung in Videokonferenzen.

Mit viel Humor blickte Karl-Heinz Wegener zum Abschied auf seine einjährige Amtszeit zurück, die unter dem Motto „Zukunft“ stand. Auch wenn die letzten Monate deutlich unter den Einschränkungen der Pandemie gelitten hätten, sei es ein Jahr voller wunderbarer Begegnungen und schöner Ereignisse gewesen. Man habe den Bundesgesundheitsminister Spahn persönlich als Gast empfangen und mit ihm diskutieren, eine Radtour durchs Grenzgebiet genießen und den Ahauser Mantelsonntag mit einem eigenen Wein-Verkaufsstand für einen guten Zweck besetzen dürfen. In verschiedenen Vorträgen hätten die Mitglieder das Thema „Zukunft“ spannend und lehrreich erfahren können. Als besonderen Höhepunkt, der ihn tief berührt habe, habe Wegener die Einladung des niederländischen Partnerclubs RC Rijssen Regge Regio, der mit einer kleinen Delegation zur Ämterübergabe gekommen war, anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung der Niederlande empfunden. Zwar habe man die Feier ebenso wie das Treffen anlässlich der zehnjährigen Partnerschaft coronabedingt verschieben müssen, aber man habe deutlich den guten Zusammenhalt über die Grenze spüren können.

Als letzte „Amtshandlung“ freute sich Karl-Heinz Wegener eine besondere Ehrung vornehmen zu können: Er überreichte Clubmitglied Jaap Bakker für dessen jahrelanges Engagement im Rahmen der sogenannten „RYLA-Seminare“ (ein Programm zur Jugendförderung) den „Paul Harris Fellow“, eine hohe rotarische Auszeichnung.

Anschließend hängte Vizepräsident Wilfried Hammans dem neuen Amtsinhaber Manfred Müller die Amtskette um. Müller machte in seiner Antrittsrede deutlich, dass er sich sehr über das bevorstehende Jahr freue und bereits ein umfassendes und abwechslungsreiches Programm unter dem Motto „Grenzenlose Begegnung“ auf die Beine gestellt habe. Als Kinderarzt liege ihm besonders die Förderung von Einrichtungen für vernachlässigte und erkrankte Kinder in der Region am Herzen. Hier möchte er mit seinen rotarischen Freunden unterstützend aktiv werden. Auch das Tansania-Projekt des Clubs solle weiter vorangetrieben und ausgebaut werden.

Die fast 60 Gäste, die durch umfassende Hygiene- und Schutzmaßnahmen ein Gefühl der Sicherheit hatten, ließen die Ämterübergabe bei einem Abendessen und wunderbarer Musik von Clubfreund Dr. Tamás Szőcs am Piano und seiner musikalischen Partnerin Iris Gruber am Saxofon ausklingen.

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