Außergewöhnliche Funde aus der „Hertie-Baugrube“
Ein einzigartiger Glücksfall

Gronau -

Hunderte von kleineren und größeren Dingen, die zum alltäglichen Leben des Mittelalters gehörten, haben Grabungsleiter Christian Golüke und sein Team aus dem Boden der Stelle geholt, auf der vor 700 Jahren das Gronauer Stadtschloss erstmals erwähnt wurde: Schuhsohlen in allen Größen, Pfeil- und Armbrustspitzen, Geschirr aus Holz, Glas und Keramik, Zimmermannsbeile, Dolche. Von Bernd Schäfer
Montag, 29.06.2020, 17:22 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 29.06.2020, 17:22 Uhr
Prof. Dr. Michael Rind (l.) und Christian Golüke (r.) präsentierten den nahezu perfekt erhaltenen Schwan aus Kupfer.
Prof. Dr. Michael Rind (l.) und Christian Golüke (r.) präsentierten den nahezu perfekt erhaltenen Schwan aus Kupfer. Foto: Bernd Schäfer
Essling-Wintzer versuchte die Gefühlswelt der Ausgräber in Gronau zu beschreiben: „Man denkt bei einem Fund: Das gibt‘s doch gar nicht, so ein Glück – und am nächsten Tag findet man schon wieder etwas Außergewöhnliches.“ Zu den spektakulärsten Funden gehört sicherlich der Schwan aus Kupfer, der wahrscheinlich im 14. oder 15.
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7473519?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
Nachrichten-Ticker