Stadtjugendring und Jugendschülerparlament veranstalten Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl
„Meine Stadt – meine Entscheidung“

Gronau -

Zehn Parteien und Wählergemeinschaften bewerben sich um Plätze im nächsten Stadtparlament. Den Politikern möchten Jugendschülerparlament und Stadtjugendring auf den Zahn fühlen.

Sonntag, 02.08.2020, 19:40 Uhr aktualisiert: 03.08.2020, 13:56 Uhr
Welche Parteien und Wählergemeinschaften ziehen nach dem 13. September ins Gronauer Rathaus ein?
Welche Parteien und Wählergemeinschaften ziehen nach dem 13. September ins Gronauer Rathaus ein? Foto: Archiv

Das Jugendschülerparlament und der Stadtjugendring laden zu einer Podiumsdiskussion am 28. August (Freitag) um 18 Uhr in die Gronauer Bürgerhalle ein. Anlässlich der Kommunalwahl am 13. September wollen die beiden Organisationen die hiesigen Kommunalpolitikerinnen und -politiker kennenlernen.

Die Demokratie ist darauf angewiesen, dass die Menschen sich beteiligen, dass sie sich darum kümmern, was in der Politik geschieht. „Kommunalpolitik findet vor der eigenen Haustür statt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes, denn schon der Bürgersteig, das Schulgebäude, der Radweg, die Jugendfreizeiteinrichtungen bis hin zur Müllabfuhr usw. sind kommunale Angelegenheiten. Und darum geht sie jede und jeden etwas an“, heißt es in einer Ankündigung. „Wählen ist ein Grundrecht und das Fundament demokratischer Teilhabe“.

Wählen ist ein Grundrecht und das Fundament demokratischer Teilhabe.

Stadtjugendring und Jugendschülerparlament

Die Politiker stellen sich den Fragen der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen der Stadt. Der geschäftsführende Ausschuss des Stadtjugendrings sammelt und ordnet diese dazu im Vorfeld. Dies geschieht über die angeschlossenen Vereine, Verbände, Organisationen und über die gewählten Mitglieder des Jugend Schülerparlaments und die SV-Lehrer der weiterführenden Schulen, bei denen Fragen und Anregungen eingereicht werden können. Kinder, und junge Erwachsene, die keine der weiterführenden Schulen besuchen, können sich auch über die Mitbestimmungszentren Gronau Ost (Jugendzentrum St. Josef), Gronau West (Jugendzentrum Luise) und Epe (Jugendzentrum Stop) ebenfalls mit Fragen, Wünschen und Anregungen einbringen. Zudem kann auch der Weg über die Homepage des Stadtjugendrings (stadtjugendring-gronau.de) oder per E-Mail (info@stadtjugendring-gronau.de) genutzt werden.

Wählen schon mit 16 Jahren

Die Vorbereitung der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu dieser Wahl hat einen besonderen Schwerpunkt, da auf kommunaler Ebene bereit mit 16 Jahren gewählt werden darf. Der Stadtjugendring möchte insbesondere die Erstwähler (etwa 3420 in Gronau/Epe) ansprechen: „Geht zur Wahl! und nehmt euer Recht auf Mitbestimmung wahr!“ lautet der Appell. „Bringt eure Freunde mit, erzählt es euren Bekannten und Verwandten!“ Der Stadtjugendring versucht immer wieder klarzumachen: Wählen ist keine Pflicht, sondern ein Recht. Aber vor allem eine Chance, die Zukunft der Stadt mitzugestalten.

Am 13. September werden auch die Wahlen zum Landrat und zur Vertretung des Kreises Borken (Kreistag) sowie die Integrationswahlen in Gronau stattfinden. „Der Integrationsrat ist ein demokratisch gewähltes Gremium, in dem sich alle Mitglieder regelmäßig und auf Augenhöhe austauschen über Fragen, wie z.B. der Chancengerechtigkeit in Gronau, der gleichberechtigten Teilhabe und zu Fragen der Migration und Integration. Hierzu werden neun Personen über Listen gewählt.

An der Veranstaltung am 28. August in der Bürgerhalle können aufgrund der Corona-Schutzbedingungen voraussichtlich bis zu 100 Personen teilnehmen.

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