Jugendzentrum St. Josef
Besondere Zeiten

Gronau -

Coronabedingt war das Ferienprogramm im Jugendzentrum St. Josef ganz anders als jemals zuvor. Schön war es trotzdem, berichtet Einrichtungsleiter Jens Poth. Und erste Ideen für das Programm nach den Ferien gibt es auch schon.

Sonntag, 09.08.2020, 10:00 Uhr aktualisiert: 09.08.2020, 18:00 Uhr
Bilder, die im Corona-Sommer im Jugendzentrum St. Josef entstanden sind.
Bilder, die im Corona-Sommer im Jugendzentrum St. Josef entstanden sind. Foto: Jugendzentrum St. Josef

Wenn jetzt das neue Schuljahr startet, enden auch für das Jugendzentrum St. Josef besondere Sommerferien. Zum ersten Mal überhaupt musste die Ferienfreizeit nach Obersorpe abgesagt werden, und auch die „Ferienhits für Kids“ bekamen zwangsläufig ein neues Gesicht.

Nachdem das Haus in den ersten Wochen der Sommerferien geöffnet hatte, verbrachten in der dritten und vierten Ferienwoche Kinder und Betreuer der Ameland- und Obersorpe-Ferienfreizeiten der Kirchengemeinde St. Antonius einige schöne gemeinsame Ferienstunden, berichtet der Leiter der Einrichtung, Jens Poth . Beide Freizeitfahrten fanden – wie auch andere Angebote – in dieser besonderen Coronazeit nicht statt. Die liebegewonnenen Ferientraditionen konnten im kleineren Rahmen mit dem Jugendzentrum St. Josef als Ferienort coronakonform geplant und umgesetzt werden.

Mit dabei waren auch die Teilnehmer der „Ferienhits für Kids“-Ferienaktion, welche das Jugendzentrum in Kooperation mit der Stadt Gronau schon seit vielen Jahren durchführt. In kleinen Gruppen zu begrenzten Zeiten von jeweils drei Stunden erlebten die insgesamt 40 Teilnehmer ein abwechslungsreiches Programm, in dem die Kinder ein paar fröhliche Stunden erleben durften. Viele Outdoor-Spiele, Minigolf, Kegeln und Tischtennis fanden großes Interesse. Zudem sorgte Partien beim Wikinger-Schach für viel Spaß und Spannung. Kreative Angebote regten zum Malen, Basteln und Gestalten an. Unter anderem wurden Schirmmützen bemalt, Sonnenbrillen gestaltet oder Windräder erstellt.

Aktuell ist das Jugendzentrum im Stadtosten noch geschlossen, aber keineswegs untätig. Neben einigen kleineren Renovierungsarbeiten steht auch die Eröffnung nach den Sommerferien auf dem Plan. „Ab dem 13. August öffnen wir wieder. Ob dann noch mit unserem alten oder überarbeiteten Maßnahmenkonzept ist noch nicht klar“, erläutert Einrichtungsleiter Jens Poth den Stand der Dinge. „Bei aller Vorsicht und Vernunft nehmen wir bestimmte Lockerungen in unserem Maßnahmenkonzept in den Blick, damit der Geist der Offenen Kinder- und Jugendarbeit auch in diesen Zeiten wieder mehr in unsere Einrichtung zurückkehrt“, so Poth. Aktuell arbeitet das Team an kleinen Änderungen. „Wir möchten auf jeden Fall davon Abstand nehmen, dass unsere Besucher sich generell im Vorfeld anmelden müssen“, erläutert der Sozialarbeiter die ersten Pläne für mögliche Lockerungen.

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