Eigenes Hygienekonzept entwickelt
So trotzt die FBS der Corona-Krise

Gronau -

Das aktuelle Programm der Familienbildungsstätte erschien verspätet. Doch jetzt soll es, trotz Corona, wieder jede Menge Kurse geben. Dabei hilft unter anderem ein eigenes Hygienekonzept.

Montag, 10.08.2020, 07:35 Uhr aktualisiert: 10.08.2020, 08:10 Uhr
Für ein Jahr arbeitet Praktikantin und Sozialarbeitsstudentin Diana Genn in der Familienbildungsstätte mit. In Händen hält sie das aktuelle Programmheft, das nun auch an den üblichen Stellen zur Mitnahme ausliegt.
Für ein Jahr arbeitet Praktikantin und Sozialarbeitsstudentin Diana Genn in der Familienbildungsstätte mit. In Händen hält sie das aktuelle Programmheft, das nun auch an den üblichen Stellen zur Mitnahme ausliegt. Foto: FBS

Die Familienbildungsstätte ( FBS ) hat ihr neues Programm vorgestellt. In der Corona-Zeit steht die Einrichtung vor ganz besonderen Herausforderungen. Doch Leiter Gerd Büscher bleibe gelassen: „Wir sind gut vorbereitet“, wird er in einer Pressemitteilung der FBS zitiert. Schließlich habe in der Familienbildungsstätte bereits seit dem 11. Mai wieder ein eingeschränkter Kursbetrieb stattgefunden.

Zum 17. August startet das neue Programmjahr mit den bekannten Kursen und auch mit einigen neuen Angeboten. Das Hygienekonzept des Hauses, das durch das Gesundheitsamt des Kreises Borken geprüft wurde, lege die Grundlage dafür, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sich trotz Corona- Pandemie sicher fühlen können. „Selbstverständlich beobachten auch wir die Entwicklungen. Die ersten Erfahrungen noch vor den Sommerferien haben uns aber gezeigt, dass die Besucherinnen und Besucher unseres Hauses sehr verantwortungsbewusst mit der Situation umgehen“, so Gerd Büscher. Gesonderte Hygienekonzepte für die Eltern-Kind-Angebote und auch den Ernährungsbereich ermöglichen die Weiterführung bzw. den Neustart dieser Angebote. „Viele junge Eltern freuen, dass sie durch unser Angebot endlich wieder eine Möglichkeit zum Austausch mit anderen haben und auch den Kleinen eine gute Abwechslung bieten können“, erläutert Diana Ricker, Fachbereichsleiterin den dringenden Bedarf an Begegnungsangeboten.

Aber auch im Fachbereich Kultur, in dem zahlreiche Angebote für Senioren (wieder) stattfinden, zeigt sich der Bedarf. Annemie Eling, Fachbereichsleiterin in diesem Bereich, weist auf die besondere Situation alleinstehender Seniorinnen und Senioren hin. Insbesondere für diejenigen, die sich bisher gut alleine versorgen können und nicht in einer Pflegeeinrichtung leben, hat die Corona-Krise lange Zeiten des Alleinseins mit sich gebracht. „Wir freuen uns, dass wir die ersten Angebote bereits in den Ferien machen konnten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zeigten sich dankbar für die Möglichkeit eines Plausches und das Beisammensein – natürlich unter den entsprechenden Hygienebedingungen.“

Für die neue Praktikantin, Diana Genn, die im Rahmen ihres Studiums Social Work an der Saxion in Enschede für ein ganzes Jahr in der Familienbildungsstätte mitarbeitet, ist dies ebenfalls ein besonderer Start. „Ich freue mich schon sehr auf viele Begegnungen und Erfahrungen in der Familienbildungsstätte und hoffe, dass ich einen guten Einblick in das umfassende Programm erhalten kann.“

Das Programmheft ist in diesem Jahr coronabedingt etwas verspätet erschien. Dies liegt nun aber an den üblichen Stellen zur Mitnahme aus. Und auch wenn der Titel des Programmheftes eine entsprechende Frage aufwirft, so ist sich das Team der Familienbildungsstätte sicher – „Es bleibt nicht alles anders!“

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