Parkraumerhebung im Stadtgebiet
„Knöllchen“ werden nicht verteilt

Gronau -

Eine Parkraumerhebung findet am Dienstag (22. September) in den Innenstädten von Gronau und Epe statt. Diese beginnt um 8 Uhr und endet voraussichtlich gegen 23 Uhr. Das teilt der Fachdienst Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün der Stadt Gronau mit.

Freitag, 18.09.2020, 19:42 Uhr aktualisiert: 25.09.2020, 17:39 Uhr
An den Parkplätzen in Gronau und Epe werden am Dienstag Zählungen durchgeführt.
An den Parkplätzen in Gronau und Epe werden am Dienstag Zählungen durchgeführt. Foto: Martin Borck

Im Rahmen der vor Kurzem gestarteten Arbeiten zum integrierten Mobilitätskonzept Gronau führt das beauftragte Büro Planersocietät aus Dortmund die Parkraumerhebung durch. Die Erhebung umfasst alle Parkplätze im öffentlichen Raum (Straßen und Plätze), im öffentlich zugänglichen Parkhaus und der Tiefgarage sowie halb-öffentlichen Parkplätzen vor Einzelhandelsstandorten. Um die ein- und ausfahrenden Autos zu zählen, werden an einigen Ein- und Ausfahrten auch Kameras aufgestellt.

Kennzeichen oder Gesichter nicht erkennbar

Kennzeichen oder Gesichter sind aufgrund der reduzierten Videoauflösung aber nicht erkennbar. Anderswo werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des beauftragten Planungsbüros lediglich Teile der Kfz-Kennzeichen notiert, die im Nachgang elektronisch ausgewertet werden, um die Parkdauer zu ermitteln. So wird die Auslastung der Parkplätze zu unterschiedlichen Zeiten im Tagesverlauf erfasst. Ein „Knöllchen“ muss deswegen niemand befürchten, versichert die Stadt in ihrer Ankündigung. Denn: Zum Schutz personenbezogener Daten werden die Kennzeichen nicht in voller Länge erfasst und persönliche Daten der Fahrzeughalter gar nicht ermittelt. Alle erhobenen Rohdaten werden nach Projektabschluss gelöscht und stehen Dritten nicht zur Verfügung.

Fundierte Bewertung der Parksituation

Die Stadtverwaltung verspricht sich von der Untersuchung belastbare aktuelle Belegungsdaten des Parkangebots. Die Ergebnisse ermöglichen eine fundierte Bewertung der Parksituation und eine genauere Definition der Problembereiche. Auf dieser Grundlage werden Maßnahmen zum ruhenden Verkehr im integrierten Mobilitätskonzept ausgearbeitet.

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