Baufortschritt bei der Feuerwehr
Die Kosten bleiben im kalkulierten Rahmen

Gronau -

Das Projekt Grenzenlos will ein sozio-kulturelles Zentrum als „Dritten Ort“ für die Region entwickeln. Seit Februar dieses Jahres gibt es bereits das „Café Grenzenlos“. Grenzenlos will „eine Plattform für die Begegnung von Menschen vielfältiger gesellschaftlicher Provenienz und ein offener Raum zur Weiterentwicklung und Kooperation vorhandener Initiativen als auch für Innovationen auf kulturellem und sozialem Gebiet“ werden, so heißt es in einem Positionspapier des Vereins. Mit diesem Programm, so sehen es die Initiatoren, erfüllt Grenzenlos auch die Zielsetzungen des NRW-Landesprogramms „Dritte Orte“ auf besonders überzeugende Weise.

Mittwoch, 14.10.2020, 08:58 Uhr aktualisiert: 19.10.2020, 12:56 Uhr
Die Luftaufnahme zeigt neben dem Neubau der Feuerwehr auch die Altgebäude im oberen Teil, die mittlerweile abgerissen wurden und durch einen Neubau ersetzt werden.
Die Luftaufnahme zeigt neben dem Neubau der Feuerwehr auch die Altgebäude im oberen Teil, die mittlerweile abgerissen wurden und durch einen Neubau ersetzt werden. Foto: Pascal Vlutters

Wenn öffentliche Baumaßnahmen durchgeführt werden, die eine gewisse Komplexität mit sich bringen, dann wird in diesen Tagen schon fest damit gerechnet, dass der Kostenrahmen deutlich überschritten wird. Angesichts steigender Handwerkerkosten und schwer zu kalkulierender Einflüsse sind deshalb die Kosten für die neue Gronauer Feuerwehr mit einer Kostensteigerung, die noch im kalkulierten Maße liegen, fast schon eine Überraschung.

Der Bau des ersten Teils der Feuerwehr in Gronau war 2019 mit 18,9 Mio Euro kalkuliert. Nach Abschuss von Bauteil 1 unter Berücksichtigung der Teilschlussrechnungen liegt die aktuelle Kalkulation bei gut 19 Mio Euro oder einer Steigerung von 3,7 Prozent.

Da der Kostenpuffer aber nur noch 30 000 Euro beträgt, hat der zuständige Fachdienst diesen um 200 000 Euro erhöht. Die Mehrkosten von circa 350 000 Euro wurden bereits für den Haushalt 2021 gemeldet.

Da die eigentlich mit dem Gebäudeabriss für den zweiten Bauteil beauftragte Firma ohne Angaben von Gründen den Auftrag nicht erfüllt hat, kam es bei diesen Arbeiten zu einem zeitlichen Verzug.

Der Zeitplan wurde überarbeitet. Alle Arbeiten sollen im September 2021 abgeschlossen sein.

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