Anteil im Schuljahr 2019/20 bei 47,4 Prozent
Mehr Schüler mit Zuwanderungsgeschichte

Gronau -

Der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Zuwanderungsgeschichte ist in den Schulen in Gronau und Epe seit dem Schuljahr 2016/2017 angestiegen. Dies geht aus einer Statistik hervor, die die Landesbehörde IT NRW am Mittwoch veröffentlicht hat.

Donnerstag, 15.10.2020, 18:30 Uhr aktualisiert: 20.10.2020, 18:28 Uhr

 

In den hiesigen Grundschulen hatten im Schuljahr 2019/2020 1070 von insgesamt 1965 Kindern (54,5 Prozent) eine Zuwanderungsgeschichte. Drei Jahre zuvor hatte dieser Anteil noch bei 49,4 Prozent (942 von 1905 Schülern) gelegen.

Um 0,4 Prozentpunkte auf 71,2 Prozent ist der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte an der Realschule gestiegen. Von den 600 Schülerinnen und Schülern hatten 425 eine Zuwanderungsgeschichte (nach 698 von 986 im Schuljahr 2016/17).

An den Gesamtschulen lag der Wert 2019/20 bei 36,2 Prozent (590 von 1625) nach 35,3 Prozent vor vier Jahren, und am Gymnasium machte der Anteil einen Sprung von von 24,0 auf 38,6 Prozent: Vor vier Jahren waren es 193 von 805 Schülerinnen und Schülern, im vergangenen Schuljahr 290 von 745. In der Förderschule stieg der Anteil von 29,1 auf 30,6 Prozent.

Vor vier Jahren hatte es in der Sekundarschule einen Anteil von 18 Prozent und in der Hauptschule von 17,9 Prozent gegeben. Beide Schulformen existieren in Gronau nicht mehr.

In sämtlichen Schulformen stieg die Anzahl der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte zwischen 2016/2017 und 2019/2020 von 2199 auf 2430 und damit von 43,2 auf 47,4 Prozent. Die Gesamtschülerzahl stieg im gleichen Zeitraum von 5096 auf 5125.

Auf Landesebene lag der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte im zurückliegenden Schuljahr niedriger als in Gronau – nämlich bei 38,2 Prozent, so IT NRW. In Duisburg (54,9 Prozent) gab es landesweit die höchsten Anteile, im Kreis Coesfeld (17,5 Prozent) die niedrigsten.

Als Personen mit Zuwanderungsgeschichte gelten in der Statistik Schüler, die im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert sind, Schüler, von denen mindestens ein Elternteil im Ausland geboren und nach Deutschland zugewandert ist bzw. Schüler deren Verkehrssprache in der Familie nicht Deutsch ist.

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