Martinsspiel nur als Videostream
Sankt Martin reitet nicht durch Epe

Epe -

Der traditionelle Martinsumzug mit dem anschließenden Martinsspiel in Epe wird in diesem Jahr nicht in der Öffentlichkeit stattfinden. Die Organisatoren haben allerdings schon eine Alternative parat.

Donnerstag, 29.10.2020, 06:28 Uhr aktualisiert: 29.10.2020, 06:30 Uhr
Das Martins-Spiel findet in diesem Jahr zwar nicht live statt, die Messdiener haben es aber trotzdem aufgeführt und aufgezeichnet. Das Video wird am 11. November veröffentlicht.
Das Martins-Spiel findet in diesem Jahr zwar nicht live statt, die Messdiener haben es aber trotzdem aufgeführt und aufgezeichnet. Das Video wird am 11. November veröffentlicht. Foto: St.-Agatha-Gemeinde

Aufgrund steigender Corona-Zahlen hagelte es in diesen Tagen bereits Absagen – und weitere lagen und liegen in der Luft. Am Mittwoch teilte die St.-Agatha-Gemeinde mit: „Mit Bedauern muss der traditionelle Martinszug und das sich daran anschließende Martinsspiel der Messdiener St. Agatha Epe in diesem Jahr leider ausfallen. Aufgrund der weiterhin anhaltenden Corona-Pandemie, besonders aber aufgrund der aktuell steigenden Infektionszahlen in Gronau haben wir diese Entscheidung so treffen müssen“, erklärt Florian Leuker, Vorstandssprecher der Messdienerleiterrunde St. Agatha. Selbst wenn die Infektionszahlen bis zum Martinimarkt wieder zurückgehen sollten, sei die Verantwortung einfach zu groß, meint auch Pfarrer Thorsten Brüggemann und unterstützt die Entscheidung.

Eingeübt und aufgezeichnet

Aber es gibt Alternativen: Das Martinsspiel ist trotzdem eingeübt und aufgezeichnet worden, um es am Martinstag (11. November) über Facebook, Instagram und Co. zu veröffentlichen. „Schließlich ist das Martinsspiel ein fester Bestandteil in unserem Jahresplan“, ergänzt Vorstandsmitglied Raphael Paganetty.

Und die Leiterrunde hat sich noch etwas ausgedacht. „Wir laden die Eper Kinder ein, ihre leuchtende Laterne am Martinstag mit Einbruch der Dunkelheit ins Fenster zu stellen und davon ein Foto zu machen. Dieses Foto kann uns dann über Facebook oder Instagram geschickt werden“, schlägt Anja Frieler vom Leiterteam vor. Eine gute Idee findet Pfarrer Thorsten Brüggemann: „So kann, ganz im Sinne des heiligen Martin, mithilfe der leuchtenden Laternen Hoffnung geschenkt werden in dieser schwierigen Zeit.“

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