Projekt Wohn-Mobil – Erste Sprechstunde heute
Wohnungslosigkeit bekämpfen

Gronau -

Das Projekt Wohn-Mobil hilft Menschen die wohnungslos sind oder denen der Verlust der Wohnung droht. Dafür sind die Mitarbeiter eigentlich mit einem Bulli unterwegs. Doch in Gronau hat das Angebot jetzt eine feste Adresse.

Mittwoch, 04.11.2020, 21:13 Uhr aktualisiert: 04.11.2020, 21:20 Uhr
Erste Beigeordnete Sandra Cichon und Ingo Hoppe (kath. Arbeiterkolonien in Westfalen) freuen sich darüber, dass jetzt auch Sprechstunden im Beratungsbüro an der Konrad-Adenauer-Straße 45 angeboten werden können.
Erste Beigeordnete Sandra Cichon und Ingo Hoppe (kath. Arbeiterkolonien in Westfalen) freuen sich darüber, dass jetzt auch Sprechstunden im Beratungsbüro an der Konrad-Adenauer-Straße 45 angeboten werden können. Foto: Stadt Gronau

„Wir sind für Sie da, wenn Ihnen der Wohnungsverlust droht oder Sie wohnungslos sind“, so das Angebot des Projekts Wohn-Mobil, das seit Herbst vergangenen Jahres im Kreis Borken vorgehalten wird und sich der Bekämpfung und Prävention von Wohnungslosigkeit widmet.

„Wohn-Mobil“ fährt mit dem Bulli durch die Städte und Gemeinden im Kreis Borken und bietet außerdem in verschiedenen Räumen an öffentlichen Orten Unterstützung und Hilfe an. Ab sofort hat das Team auch einen Büroraum in der Stadt Gronau und damit eine feste Anlaufstelle für alle Rat- und Hilfesuchenden.

„Wir sind dankbar für den Einsatz der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dieses wertvollen Projekts und freuen uns sehr, dass wir ihnen jetzt auch ein Beratungsbüro an zentraler Stelle in der Stadt Gronau zur Verfügung stellen können“, so die Erste Beigeordnete Sandra Cichon bei der Schlüsselübergabe für das Beratungsbüro direkt neben der Tourist-Info an der Konrad-Adenauer-Straße.

„Ab dem 5. November finden wöchentlich jeden Donnerstag in der Zeit von 11.30 bis 13.30 Uhr Sprechstunden im Beratungsbüro statt“, lädt Ingo Hoppe (Sozialarbeiter, Wohn-Mobil) alle Betroffenen ein, das Angebot zu nutzen. Ansprechpartner vor Ort wird in der Regel Sozialarbeiter Daniel Tenberge sein.

Durch das niedrigschwellige, dezentrale Beratungsangebot sollen Menschen erreicht werden, die von Wohnungslosigkeit bedroht oder wohnungslos sind und bisher nicht von einem adäquaten Unterstützungsangebot profitiert haben.

Das Beratungsangebot richtet sich nicht nur an Betroffene, sondern auch an Vermieter, Immobilien- und Hausverwaltungen sowie vermittelnde Stellen, die sich jederzeit an das Projekt wenden können, wenn Rat oder Unterstützung benötigt werden. Durchgeführt wird das Projekt, das vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen gefördert wird, vom Verein für katholische Arbeiterkolonien in Westfalen.

In der Beratungsstelle sind die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln und das Tragen einer Alltagsmaske erforderlich.

Kontakt zu Wohn-Mobil: /Whats-App: 0151 56329963; Facebook: va.wohnmobil; Instagram: va.wohnmobil; E-Mail: wohn-mobil@va-ambulante-dienste.de.

 

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