Volkstrauertag in abgespeckter Form
Kleines Gedenken an Kriegstote und Opfer von Gewaltherrschaft

Der Rahmen war klein, das Anliegen groß: Mit einer Kranzniederlegung wurde am Sonntagvormittag anlässlich des Volkstrauertages den Opfern von Kriegen und Gewaltherrschaften in einem besondern Rahmen am Ehrenmal auf dem Friedhof in Epe gedacht.

Sonntag, 15.11.2020, 18:21 Uhr aktualisiert: 15.11.2020, 18:30 Uhr
Volkstrauertag in abgespeckter Form: Kleines Gedenken an Kriegstote und Opfer von Gewaltherrschaft
Foto: Guido Kratzke

Für Bürgermeister Rainer Doetkotte war es genau die richtige Entscheidung in einer schwierigen Zeit: Nur im ganz kleinen Rahmen fand am Volkstrauertag das Gedenken an die Kriegstoten und die Opfer von Gewaltherrschaft am Mahnmal auf dem Friedhof in Epe statt. Er verzichtete auf eine große Ansprache, betonte lediglich die Wichtigkeit, einem solchen Gedenktag auch in Corona-Zeiten einen würdigen Rahmen zu verleihen. Gemeinsam mit seinem Sohn Moritz legte er den offiziellen Kranz der Stadt nieder und wurde von Sabine Wißmann und Gabi Könemann aus der Verwaltung unterstützt. Die Schützenfamilie wurde vertreten durch die Schützengilde St. Katharina. Präsident Ludger Große Frericks wurde begleitet durch Andreas Meyerink und Tobias Damm. Ganz auf musikalische Untermalung mussten die Teilnehmer auch bei der deutlich abgespeckten Veranstaltung nicht verzichten. „Ich hatte einen Kameraden“ und die Nationalhymne spielten Dominik Grothe und Markus Albers vom Musikverein Epe auf ihren Trompeten und sorgten damit für festliche Stimmung. Bereits am Freitag war durch Vertreter der Bundeswehr deren Kranz niedergelegt worden. In Gronau wurde am Ehrenmal vom Schützenverein Buterland-Beckerhook am Sonntag ebenfalls ein Kranz niedergelegt.

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