Stadt soll Gespräche mit dem Kreis führen
Heerweg: Anwohner unzufrieden mit Verkehrssituation

gronau -

Einerseits zugeparkte Grundstückszufahrten. Andererseits überhöhte Geschwindigkeit. Einige Anwohner des Heerwegs wünschen sich eine Verbesserung der Verkehrssituation vor ihrer Haustür. Nun werden ihre Forderungen Thema für die Lokalpolitik.

Mittwoch, 18.11.2020, 21:00 Uhr
Einigen Anwohnern des Heerwegs ist die Verkehrssituation vor ihrer Haustür schon länger ein Dorn im Auge.
Einigen Anwohnern des Heerwegs ist die Verkehrssituation vor ihrer Haustür schon länger ein Dorn im Auge. Foto: Guido Kratzke

Einigen Anwohnern des Heerwegs ist die Verkehrssituation vor ihrer Haustür schon länger ein Dorn im Auge. Anfragen an die Verwaltung blieben wohl ohne Ergebnis, sodass sich jetzt die Politik mit dem Thema befassen darf.

Die Fraktion Pro Bürgerschaft hat beantragt, dass die Verwaltung sich mit dem Straßenbaulastträger – in diesem Fall der Kreis Borken – sowie der Kreispolizeibehörde in Verbindung setzt, damit gemeinsam durchgreifende Verbesserungen für die Verkehrssituation an dieser Straße gefunden werden.

Der ruhende Verkehr hat zwischen Ochtruper Straße und Alter Postweg schon mehrfach dazu geführt, dass Anwohner mit ihren eigenen Fahrzeugen nicht vom Grundstück herunterfahren konnten, da sie zugeparkt worden sind. Das berichten die Anlieger im Gespräch mit dieser Zeitung.

An einigen Stellen haben die Anwohner bereits zur Selbsthilfe gegriffen. So wurde beispielsweise ein Grünstreifen, der sich zwischen dem kombinierten Geh- und Radweg sowie dem Privatgrundstück befindet, mit größeren Steinen versehen, damit dort keine Fahrzeuge abgestellt werden können.

„Gerade im Berufsverkehr sind auf dem Heerweg sehr viele Fahrzeuge unterwegs“, verweist der Fraktionsvorsitzende von Pro Bürgerschaft, Herbert Krause, auf die übergeordnete Bedeutung der Straße als Verbindungsachse zwischen der Gildehauser Straße in Gronau und dem Gildehauser Damm in Epe.

Durch den Charakter der Straße, der einem langgezogenen Band gleichkommt, sind dort – wie die Anwohner berichten – immer wieder Fahrzeuge mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Ein Parkverbot könnte diese Tendenz verstärken.

Die Stadtverwaltung schlägt in ihrer Vorlage für den Ausschuss für Mobilität, Umwelt und Klimaschutz, der am kommenden Mittwoch (25. November) tagen wird, vor, dem Antrag von Pro Bürgerschaft zu folgen und die entsprechenden Gespräche aufzunehmen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7684178?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
Nachrichten-Ticker