Gronauer Wissenschaftler
Rätsel um Beethovens Taubheit gelöst?

Gronau -

Kurz vor Ende des Beethovenjahrs in Gedenken an den 250. Geburtstag des Komponisten ist ein Rätsel um das musikalische Genie möglicherweise gelöst. Die Gronauer Naturwissenschaftler Dr. Matthias Bischoff und Prof. Gregor Luthe haben sich mit den Ursachen für die Schwerhörigkeit und spätere Taubheit Beethovens beschäftigt. Den Musiker trieb sein Leiden zu Selbstmordgedanken. Die beiden Wissenschaftler kommen zu einer Erklärung, die plausibel scheint – zumal sie einen bislang nicht gelösten Widerspruch auflöst. Von Martin Borck
Freitag, 01.01.2021, 20:06 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 01.01.2021, 20:06 Uhr
Ludwig van Beethoven litt unter Schwerhörigkeit, die sich zur Taubheit entwickelte. Die Ursachen für sein Leiden könnten zwei Gronauer Wissenschaftler nun erforscht haben.
Ludwig van Beethoven litt unter Schwerhörigkeit, die sich zur Taubheit entwickelte. Die Ursachen für sein Leiden könnten zwei Gronauer Wissenschaftler nun erforscht haben. Foto: imago images/Leemage

Der Leichnam Beethovens war kurz nach seinem Tod obduziert worden. Den Ärzten fiel auf, dass die Hör­nerven verkümmert waren. Auch dass der Verstorbene eine Schrumpfleber hatte, hielten sie in ihrem Autopsiebericht fest. Sie stießen auf Hinweise einer Bleivergiftung.

Wie das giftige Schwermetall in den Körper gelangte? Bekannt ist, so Bischoff und Luthe, dass Beethoven ein starker Trinker war. Mit 17 fing er an, Wein in großen Mengen zu konsumieren. 

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7747500?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/1/7747500?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F103%2F150%2F
Nachrichten-Ticker