Zentrale Notfallaufnahme im St.-Antonius-Hospital ist offiziell gestartet
Optimale Erstversorgung gewährleistet

Gronau -

Rund eineinhalb Jahre hat der Aufbau gedauert – jetzt ist die Zentrale Notfallaufnahme am St.-Antonius-Hospital an den Start gegangen. Das Krankenhaus verspricht sich davon eine Reihe von Vorteilen.

Samstag, 20.02.2021, 06:00 Uhr
Das Team der Zentralen Notaufnahme (Foto) freut sich gemeinsam mit der Betriebsleitung über ein rundum gelungenes Ergebnis.
Das Team der Zentralen Notaufnahme (Foto) freut sich gemeinsam mit der Betriebsleitung über ein rundum gelungenes Ergebnis. Foto: St.Antonius-Hospital

Die Zentrale Notfallaufnahme (ZNA) am St.-Antonius-Hospital Gronau hat offiziell ihren Betrieb aufgenommen. Damit werden alle eintreffenden Notfälle – mit Ausnahme von Notfällen in der Geburtshilfe – durch das ZNA-Team unter der Leitung von Dr. Neyhbi Ljumani , aufgenommen und erstversorgt.

Sowohl für die Rettungsdienste als auch für Patienten, die das Krankenhaus eigenständig anlaufen, bringe die Zentralisierung wesentliche Vorteile mit sich, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben der besseren Orientierung sei dies vor allem die sofortige Erreichbarkeit rund um die Uhr und eine optimale Erstversorgung, die durch modernste technische Ausstattung und die hohe Kompetenz des ZNA-Teams gewährleistet werde. Im Notfall stünden der ZNA die Mediziner aus allen Fachabteilungen des Hauses zur Verfügung.

Ein Team aus Fachpflegekräften und Medizinischen Fachangestellten sei speziell für die besonderen Anforderungen in der Notfallversorgung ausgebildet. Die Abläufe seien klar definiert und aufeinander abgestimmt, damit im Notfall alles reibungslos ablaufe und die Patienten optimal für eine weitere Versorgung vorbereitet werden könnten.

Die Räume der ZNA befinden sich im Erdgeschoss des Krankenhauses, mit direktem Anschluss an die Eingangshalle. Umfangreiche Planungen und Baumaßnahmen waren erforderlich, um die ZNA ihrer Bestimmung zu übergeben.

Bereits seit Sommer 2019 befand sich die Abteilung im Aufbau. Die Räume im neu errichteten Ostflügel des Hauses sind seit Ende 2020 fertiggestellt und jetzt vollständig ausgestattet.

Im Wesentlichen besteht die ZNA aus neun großzügigen Untersuchungs- und Behandlungsräumen die mit modernster Medizintechnik und allen im Notfall erforderlichen Hilfsmitteln ausgestattet sind. Größere Geräte wie etwa EKG oder Arbeitsplätze zur digitalen Patienten-Dokumentation sind mobil ausgelegt und können nach Bedarf zwischen den Bereichen bewegt werden. Sorgfältige Vorarbeit und erhebliche Investitionen sind erforderlich gewesen, um die Räume optimal anzulegen und die Geräte mit ihren hohen Anforderungen zu beschaffen und in die technische Infrastruktur zu integrieren.

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