Verein Grenzenlos sieht keine offenen Fragen im Zusammenhang mit der Beschäftigungsgesellschaft Chance
Chronologie eines Verhältnisses

Gronau -

Der Verein Grenzenlos soll keine Förderung über das Sofortprogramm für Innenstädte des Landes erhalten. Wie berichtet, versagte eine Mehrheit im Rat dem Verein die Unterstützung. Dieser Vorgang ist nach Ansicht des Vorsitzenden des Vereins, Ratsmitglied Erich Schwartze (WEG), und dessen Stellvertreter Prof. Dr. Stefan Kuhlmann rechtlich fragwürdig. Von Martin Borck und Guido Kratzke
Sonntag, 21.02.2021, 20:19 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 21.02.2021, 20:19 Uhr
Das Café Grenzenlos hat sich zu einem Ausstellungsraum und Treffpunkt zahlreicher Initiativen entwickelt. Durch Corona musste aber auch dieser Treffpunkt schließen.
Das Café Grenzenlos hat sich zu einem Ausstellungsraum und Treffpunkt zahlreicher Initiativen entwickelt. Durch Corona musste aber auch dieser Treffpunkt schließen. Foto: Martin Borck
Sie schließen nicht aus, ihn gerichtlich prüfen zu lassen. Jörg von Borczyskowski (UWG) hatte dem Aufsichtsratsvorsitzenden der Chance einen Fragenkatalog zukommen lassen. Darin ging es offenbar um seiner Ansicht nach klärungsbedürftige Vorgänge im Verhältnis zwischen der gemeinnützigen Beschäftigungsgesellschaft Chance und dem Verein „Grenzenlos“, wie er in der Ratssitzung anklingen ließ. Schwartze kenne die konkreten Fragen bis heute nicht, sagt er im Gespräch mit den WN. Im Rat hätte er gerne Antworten auf alle offenen Fragen gegeben – jedoch: Er war befangen und durfte sich nicht äußern. Schwartze legte gegenüber den WN die Chronologie des Verhältnisses Chance – „Grenzenlos“ dar. Demnach entstand die Idee, eine Nachfolgeeinrichtung für das aufgegebene „Glashaus“ der Chance zu gründen, unter Mitgliedern des Chance-Aufsichtsrats.
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