Prof. Dr. Gregor Luthe entwickelt Luftreinigungssystem
Mit Ultraschall und UV-Licht gegen Coronaviren

Gronau -

Prof. Dr. Gregor Luthe hat Luftreiniger entwickelt, kleiner als ein Schuhkarton und leise obendrein. Und die Filter können auch nicht verstopfen – es sind nämlich gar keine drin. Auf die Idee für die technische Innovation brachten ihn die Fledermäuse in Iowa. Von Martin Borck
Sonntag, 28.02.2021, 18:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 28.02.2021, 18:00 Uhr
Prof. Dr. Gregor Luthe
Prof. Dr. Gregor Luthe Foto: NN
Fledermäuse? Tatsächlich: Die flinken Flieger waren es, die Prof. Dr. Gregor Luthe auf eine Idee brachten. „Ich habe ja eine Zeit lang in Iowa gelebt und gearbeitet“, erzählt der Wissenschaftler aus Epe. „Da ist es abends und nachts ziemlich dunkel. Bis auf die beleuchteten Highways. Genau dort gehen die Fledermäuse auf Jagd.“ Ein befreundeter Biologe machte ihn darauf aufmerksam, dass die Flugtiere bei ihrer Jagd keinerlei Anzeichen von körperlicher Belastung zeigten, die eigentlich durch Kleinstpartikel wie Feinstaub ausgelöst werden sollten. Hmm. Sollte das etwa mit dem Orientierungssystem der Fledermäuse zusammenhängen? Mit Ultraschall? Die Welt des ganz Kleinen Eines der vielen naturwissenschaftlichen Fachgebiete, mit denen sich Gregor Luthe beschäftigt, ist die Welt des ganz Kleinen. Im Nanobereich – ein Nanometer (nm) ist ein Millionstel Millimeter – tummeln sich so fiese Dinge wie (Ultra-)Feinstaub und Viren. Auch Coronaviren. Partikel, die allein schon wegen ihrer geringen Größe Unheil in der Lunge anrichten können. Also filtert man sie aus der Luft. Problem dabei: Partikel im Nanobereich scheren sich kaum um gängige Filter. Sie flutschen einfach durch. Es existiert eine sogenannte Filterlücke.
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