Arbeitslosenquote in Gronau bei 6,6 Prozent
Arbeitsmarkt trotz Pandemie noch robust

Gronau -

Die Zahl der Arbeitslosen hat sich von Januar auf Februar um 56 auf 1694 Personen verringert. Das waren 115 Arbeitslose mehr als vor einem Jahr. Die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen betrug im Februar 6,6 Prozent; vor einem Jahr belief sie sich auf 6,2 Prozent.

Dienstag, 02.03.2021, 17:43 Uhr aktualisiert: 03.03.2021, 16:20 Uhr
1694 Gronauerinnen und Gronauer mussten im Februar „stempeln gehen“.
1694 Gronauerinnen und Gronauer mussten im Februar „stempeln gehen“. Foto: dpa/Julian Stratenschulte

 

Die arbeitslos gemeldeten Personen teilen sich auf in 881 Männer (52 Prozent) und 813 Frauen. Der Anteil der Arbeitslosen unter 25 Jahren liegt bei 8,3 Prozent (141 Personen). 50 Jahre und älter ist dagegen ziemlich genau jeder dritte Arbeitslose (568 Männer und Frauen, also 33,5 Prozent). Die Quote der Langzeitarbeitslosen gibt die Agentur für Arbeit mit 48,1 Prozent an (814 Personen). 118 unter den Arbeitslosen sind schwerbehindert. Der Anteil der Ausländer liegt bei 34,5 Prozent (584 Personen).

Dem Rechtskreis des SGB III sind 572 der arbeitslos gemeldeten Personen zugeordnet – 49 weniger als im Vormonat. Hier sind die Männer mit 349 (61 Prozent) stärker vertreten als die Frauen (223, 39 Prozent). Der Anteil der jungen Menschen – unter 25 Jahren – liegt bei 9,4 Prozent (54 Personen), der Anteil der Menschen die 50 Jahre oder älter sind liegt bei 35,7 Prozent (204 Personen). Den Anteil der Langzeitarbeitslosen gibt die Agentur für Arbeit im SGB-III-Bereich mit 12,1 Prozent an (69 Menschen), den der schwerbehinderten Personen mit 8,7 Prozent (50 Menschen) und den der Ausländer mit 27,8 Prozent (159 Menschen).

Die Arbeitslosigkeit im Rechtskreis II (Hartz IV, also Grundsicherung) hat sich von Januar auf Februar um nur sieben auf 1122 Personen verringert. Hier sind die Frauen mit 52,6 Prozent (590) leicht in der Mehrheit gegenüber 532 Männern (47,4 Prozent). Der Anteil der unter 25-Jährigen liegt hier bei 7,8 Prozent (87 Personen). 50 Jahre und älter sind dagegen 32,4 Prozent der Hartz-IV-Empfänger (364 Personen). Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist in diesem Bereich mit 745 Personen (66,4 Prozent) recht hoch. Der Ausländeranteil im Bereich der Grundsicherung beträgt 37,9 Prozent (425 Menschen), die Zahl der schwerbehinderten Menschen 68 (6,1 Prozent).

Für den stellvertretenden Leiter der Agentur für Arbeit Coesfeld, Rolf Heiber, sind die aktuellen Zahlen ein sehr erfreuliches Signal: „Der Rückgang der Arbeitslosigkeitin der aktuellen Situation zeigt, dass die Unternehmen trotz der schwierigen Situation und bestehenden Herausforderungen weiter an ihrem Personal festhalten.“ Auch wenn die aktuelle Entwicklung positiv ist, liege die Arbeitslosigkeit immer noch deutlich über dem Vorjahresniveau. „Die Auswirkungen der Pandemie aus dem Frühjahr letzten Jahres spüren wir immer noch“, so Heibers Kommentar dazu.

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