Kreisweite Einführung bis Mai
Knotenpunktsystem: Gronauer Radrouten werden angepasst

Gronau -

Die Orientierung bei Radtouren wird weiter verbessert. Derzeit wird das Knotenpunktsystem im Westmünsterland eingeführt. Doch es gibt einen Unterschied.

Montag, 08.03.2021, 05:30 Uhr
Von links: Katharina Detert, Stadtmarketing Gronau, Hermann Nieratschker, Fahrradbeauftragter der Stadt Gronau und Jan Bakenecker-Serné vom Fachdienst Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün.
Von links: Katharina Detert, Stadtmarketing Gronau, Hermann Nieratschker, Fahrradbeauftragter der Stadt Gronau und Jan Bakenecker-Serné vom Fachdienst Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün. Foto: Stadtmarketing Gronau

Das niederländische Fahrrad-Knotenpunktsystem lappt bereits über die Grenze nach Gronau. Mehrere grenznahe Stellen – zum Beispiel am Amtsvennweg, am Bahnhof, an der Schwarzenbergstraße und am Dinkelpatt – gehören bereits zum niederländischen Knotenpunktsystem. Von dort aus kann man seine Touren in die Niederlande starten.

Das System wird derzeit auf den gesamten Kreis Borken erweitert. Im Mai soll die Installierung in allen Kommunen des Kreises erfolgt sein. Die bestehende rot-weiße Beschilderung des Netzes wird an Kreuzungspunkten des Knotenpunktnetzes um einen sogenannten Knotenpunkthut mit der Nummer des Punktes – von 1 bis 99 – in roter Farbe ergänzt (im Gegensatz zu den Niederlanden, wo die Knotenpunkthinweise grün sind). Außerdem gibt es an den jeweils angezeigten Fahrtrichtungen die Nummer des nächstliegenden Knotenpunktes. Hinzu kommen Übersichtstafeln an den Knotenpunkten, die das umgebende Netz darstellen. Jede Stadt und Gemeinde erhält im weiteren Verlauf zudem eine größere Übersichtstafel, die über das Radverkehrsnetz in der Umgebung, touristisch relevante Themenrouten sowie besondere Infrastrukturen und Highlights informiert.

Die sieben seit vielen Jahren bestehenden Radrundrouten um Gronau und Epe werden entsprechend angepasst. Katharina Detert vom Stadtmarketing, Jan Bakenecker-Serné vom Fachdienst Tiefbau, Verkehr und Stadtgrün und der Fahrradbeauftragte der Stadt Gronau, Hermann Nieratschker, haben sich aus dieem Grund zusammengesetzt, um die Einführung vorzubereiten. Dazu gehört unter anderem die Beschilderung, die in den kommenden Wochen und Monaten geändert wird. Die Planung erfolgt in enger Abstimmung zwischen der Stadt Gronau und dem Kreis Borken. Für die geplanten Routen wird es zu gegebener Zeit ausführliches Informationsmaterial in Form von neuen Flyern geben, außerdem werden die Routen digital verfügbar sein.

„Wir freuen uns sehr über die gute Zusammenarbeit mit dem Kreis. Der Kreis Borken ist der erste Münsterland-Kreis, der das Knotenpunktsystem umsetzt. Das ist ein wirklich tolles Projekt für die Region und die Förderung des Tourismus“, freut sich Katharina Detert.

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