Corona-Schutzmaßnahme
Grenzüberschreitendes Virus: Testpflicht im Grenzverkehr

Im Laufe der vergangenen Jahren hatten die Grenzübergänge zwischen Gronau und den Niederlanden im Alltag ihre Bedeutung verloren. Seit dieser Woche sieht die Lage drastisch ander aus. Ein negativer Schnelltest ist Voraussetzung, um aus den Niederlanden nach Deutschland einreisen zu dürfen. Damit soll die Corona-Pandemie bekämpft werden. Von Martin Borck
Samstag, 10.04.2021, 06:54 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 10.04.2021, 06:54 Uhr
Plötzlich hat die Grenze im Alltag wieder eine Bedeutung erhalten.
Plötzlich hat die Grenze im Alltag wieder eine Bedeutung erhalten. Foto: Schwarze-Blanke
Mal eben zum Kaffeekaufen über die Grenze ist seit Dienstag nicht mehr drin. Nur mit negativem Coronatest darf man aus dem Hochinzidenzgebiet Niederlande (wieder) nach Deutschland einreisen. Ich will Sie nicht mit den Einzelheiten der aktuellen Verordnung behelligen. Die standen in den vergangenen Tagen schon in der Zeitung und können jederzeit auch auf den Internetseiten der Landesregierung und des Kreises nachgelesen werden. Grenze nicht mehr durchlässig Die Grenze zu unseren Nachbarn ist nun also nicht mehr so durchlässig, wie sie trotz Corona war. Das tut mir als überzeugtem Verfechter eines grenzenlosen Europas weh. Die Reisefreiheit in der Europäischen Union ist nicht nur für mich ein hohes Gut. Wahrscheinlich wird sie von allen geschätzt, die in einem Grenzort wohnen. Denn hier ist sie von besonderer, oft alltäglicher Relevanz. Wo, wenn nicht hier, zeigt sich die Notwendigkeit der europäischen Einheit? Symbolkraft Allein schon wegen der Symbolkraft war ich sehr froh, dass die Grenze trotz Corona nicht geschlossen wurde, wie es in anderen Gebieten durchaus der Fall war und ist.
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