Thema im Fachausschuss am Dienstag
Wertstoffhof soll verlagert werden

Gronau -

Vielen ist die Situation am Wertstoffhof ein Dorn im Auge. Aber vielleicht könnte sich die Lage in absehbarer Zeit verbessern.

Donnerstag, 15.04.2021, 07:08 Uhr aktualisiert: 15.04.2021, 07:10 Uhr
Die Situation am Wertstoffhof wird oft als chaotisch wahrgenommen.
Die Situation am Wertstoffhof wird oft als chaotisch wahrgenommen. Foto: Christiane Nitsche

Der Wertstoffhof an der Eper Straße neben dem Bauhof der Zentralen Bau- und Umweltdienste ist in die Jahre gekommen und wird den Anforderungen nicht mehr gerecht. Die Zahl und Menge der Anlieferungen stieg. Das Grundstück ist inzwischen zu klein, um einen effektiven Ablauf darstellen zu können. Die Ein- und Ausfahrt an der Eper Straße ist problematisch, der An- und Abfahrtsverkehr staut sich. Eine getrennte Ein- und Ausfahrt existiert nicht. Auf dem Wertstoffhof behindern sich die Fahrzeuge der anliefernden Personen beim Rangieren. Das kostet unnötig Zeit. Eine ebenerdige Abgabe ist nur für Grünabfälle möglich.

Seit einiger Zeit gibt es Überlegungen, den Wertstoffhof zu verlagern – so wie es in Stadtlohn und Borken schon geschehen ist. Der hiesige Wertstoffhof wird im Auftrag der Stadt Gronau von der Entsorgungsgesellschaft Westmünsterland mbH (EGW) betrieben. Deren Geschäftsführer, Peter Kleyboldt, wird in der Sitzung des Ausschusses für Mobilität und Umwelt am Dienstag (20. April, Beginn um 18 Uhr) die aktuelle Situation des Wertstoffhofes Gronau darstellen und am Beispiel der Wertstoffhöfe Borken, Gescher und Stadtlohn erläutern, wie ein zukünftiger Wertstoffhof konzipiert werden könnte.

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