Gemeindeprüfungsanstalt legt Bericht vor
Gute Verwaltung besser machen

Gronau -

Das finanzielle Fundament der Stadt Gronau hat Risse. Das ist ein Ergebnis der Gemeindeprüfungsanstalt NRW, die fünf Bereiche der Stadtverwaltung untersucht hat. Dabei ging es auch um die Frage nach Korruption. Von mb/pd
Donnerstag, 15.04.2021, 17:59 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 15.04.2021, 17:59 Uhr
(v.l.) Jörg Eising (Kämmerer), Mario Deckers (Projektleiter gpa NRW), Bürgermeister Rainer Doetkotte, Maike Wendt (Prüferin gpa NRW), Heinrich Böckelühr (Präsident der gpa NRW) und Silke Ehrbar-Wulfen (Prüferin gpa NRW).
(v.l.) Jörg Eising (Kämmerer), Mario Deckers (Projektleiter gpa NRW), Bürgermeister Rainer Doetkotte, Maike Wendt (Prüferin gpa NRW), Heinrich Böckelühr (Präsident der gpa NRW) und Silke Ehrbar-Wulfen (Prüferin gpa NRW). Foto: Stadt Gronau/G. Könemann
Wo steht die Stadtverwaltung Gronau im Vergleich zu anderen mittelgroßen, kreisangehörigen Kommunen? Wo gibt es Verbesserungspotenzial? Zehn Monate lang wurden fünf Bereiche der Stadtverwaltung von der Gemeindeprüfungsanstalt NRW (gpa) unter die Lupe genommen: Finanzen, Beteiligungen, Hilfe zur Erziehung, Bauaufsicht sowie Vergabewesen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Die Verwaltung arbeitet gut – in einzelnen Punkten gab es Empfehlungen, was besser gemacht werden kann. Am Mittwoch wurde der rund 200-seitige Bericht im Haupt- und Finanzausschuss vorgestellt. Wechselhafte Haushaltsjahre „Die Kommunen stehen auch wegen der Corona-Pandemie vor erheblichen finanziellen Herausforderungen. Die Stadt Gronau bildet hier keine Ausnahme. Eigene Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung bleiben deshalb auch weiterhin unerlässlich. Unsere Hinweise und Empfehlungen können dabei helfen, diese Maßnahmen zu priorisieren“, erklärte gpa-Präsident Heinrich Böckelühr. Finanzen sind das A und O – und die Stadt Gronau hat wechselhafte Haushaltsjahre hinter sich. 2016 und 2017 wurden Überschüsse ausgewiesen. Die negativen Jahresergebnisse von 2014, 2015 und 2018 konnten dagegen nur mithilfe der Ausgleichsrücklage aufgefangen werden.
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