Sonderausstellung „Ludwig lebt! Beethoven im Pop“ wird am Sonntag eröffnet
„Ludwig lebt!“ auch in der digitalen Welt

Gronau -

Ludwig lebt! – Im Rockmuseum und digital. Im Rock’n’Popmuseum wird die Sonderausstellung am Sonntag eröffnet. Als Alternative gibt es auch ein vielfältiges Digital-Programm.

Donnerstag, 22.04.2021, 18:07 Uhr aktualisiert: 22.04.2021, 18:21 Uhr
Das Rock´n´Popmuseum hat ein vielfältiges digitales Programm auf die Beine gestellt. Unter anderem hat ein Beethoven-Schauspieler das Museum besucht. Entstanden sind ein paar lustige Videoclips.
Das Rock´n´Popmuseum hat ein vielfältiges digitales Programm auf die Beine gestellt. Unter anderem hat ein Beethoven-Schauspieler das Museum besucht. Entstanden sind ein paar lustige Videoclips. Foto: RPM

Die bisher größte und aufwendigste Sonderausstellung des Rock‘n‘Popmuseums wird am Sonntag eröffnet: „ Ludwig lebt! Beethoven im Pop“. Auf 600 Quadratmetern tauchen die Gäste in die bunte und kuriose Welt des Ausnahme-Komponisten Ludwig van Beethoven ein. Neben dem Live-Erlebnis in Gronau bietet das Team aufgrund der aktuellen Corona-Situation auch ein vielfältiges Digital-Programm als Alternative für Gäste an.

Aktuell ist es noch gestattet, mit einem negativen Corona-Schnelltest Museen in Nordrhein-Westfalen zu besuchen. Das Team des Museums ist aber auf alle Eventualitäten vorbereitet. „Für uns war es nur konsequent, ergänzend ein digitales Ausstellungsangebot auf die Beine zu stellen. Zum einen aufgrund der Corona-Pandemie und zum anderen, um Interessenten aus ganz Deutschland und dem Ausland einen Blick in die einzigartige Ausstellung zu ermöglichen“, erklärt Museumsgeschäftsführer Thomas Albers.

Seit März haben Fans der Pop- und Rockmusik die Möglichkeit, die Dauerausstellung in einer digitalen Führung via Zoom kennenzulernen. Das Museums-Personal führt live durch die Ausstellung, erklärt spannende Hintergrundgeschichten und zeigt eindrucksvolle Exponate. Dieses Format wird es ab Mai auch für die Beethoven-Sonderausstellung geben. Gruppen von bis zu 30 Personen haben dann die Möglichkeit, sich von zu Hause durch die neue Sonderausstellung führen zu lassen. Egal ob Familien, Stammtische oder Seniorengruppen – die Inhalte sprechen jede Zielgruppe an. Die Führungen werden von der Sparkasse Westmünsterland gefördert und sind für Schulklassen kostenlos.

„Ein Hauptteil der Sonderausstellung beschäftigt sich mit Beethovens Einfluss auf die heutige Musikkultur“, erklärt Kurator Dr. Thomas Mania . In Musik, Film oder Comics ist Beethoven wiederzufinden. Mania und das Kuratoren-Team haben alle Ausstellungsinhalte wissenschaftlich aufbereitet und Beethovens Einfluss auf die Popkultur intensiv beleuchtet. Gemeinsam mit Ausstellungsgestalter Jörg Stauvermann ist schließlich eine einzigartige Kulisse als Präsentationsort entstanden.

Neben den virtuellen Führungen wird es künftig mehrere Themenabende geben, an denen die Kuratoren über ausstellungsspezifische Inhalte sprechen. Den Auftakt macht Prof. Dr. Michael Custodis am 19. Mai um 19 Uhr. Er referiert über das Thema „Wer war eigentlich dieser Ludwig van Beethoven?“.

Fortlaufend wird es einmal im Monat einen Themenabend zu Inhalten rund um die neue Sonderausstellung geben. Die nächsten Termine sind 16. Juni, 21. Juli, 18. August und 15. September jeweils um 19 Uhr. Die Videos bleiben auf den Social-Media-Plattformen des Museums online und können auch zu einem späteren Zeitpunkt angesehen werden.

Darüber hinaus lohnt es sich, die Social-Media-Kanäle des Rock‘n‘Popmuseums im Auge zu halten. Hier werden künftig viele Einblicke und Hintergrundinformationen rund um „Ludwig lebt!“ veröffentlicht, unter anderem in Form von kurzen Experteninterviews. Die „Kulturproleten“, eine Gruppe von Literatur-Studentinnen und -studenten aus Münster, übernehmen einmal im Monat den Instagram-Account des Museums und sprechen mit den Kuratoren zu verschiedenen Themen wie Beethovens Musik im Film, im Jazz, seine Bedeutung für die Kunst oder den Ausnahme-Komponisten in der Literatur.

Neben den verschiedenen Interview-Formaten wird es außerdem die Rubrik „Ludwigs Lieblingsstücke“ geben. In kurzen Videosequenzen stellen Museumsbegleiter besondere Exponate aus der Sonderausstellung vor. Die Videos können auf YouTube, Facebook und Instagram angesehen werden und geben einen kleinen Vorgeschmack auf das Live-Erlebnis in der neuen Ausstellung.

Wunschtermine für digitale Führungen müssen mindestens fünf Tage im Voraus angefragt werden

 

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