Schlange musste „umziehen“
Kreuzotter auf Spielplatz in Gronau entdeckt

Gronau -

Was Naturschützer freut, versetzt Eltern in Panik: Am Drilandsee entdeckten Spielplatzbesucher im Sand eine Kreuzotter. Mirco Lammers, Feuerwehrmann und Reptilienbeauftragter des Kreises Borken, nahm sich des Reptils an.

Freitag, 30.04.2021, 15:06 Uhr aktualisiert: 30.04.2021, 15:19 Uhr
Gut getarnt schlängelt sich die Kreuzotter ins Gildehauser Venn, wo Mirco Lammers sie freigelassen hat.
Gut getarnt schlängelt sich die Kreuzotter ins Gildehauser Venn, wo Mirco Lammers sie freigelassen hat. Foto: Mirco Lammers

Dass eine Kreuzotter im Sand liegt und sich von der Sonne wärmen lässt, ist natürlich. Und dass es in den Naturschutzgebieten in der Region noch Kreuzottern gibt, ist an sich eine gute Nachricht: In NRW gilt die Giftschlange, die zur Familie der Vipern gehört, als „vom Aussterben bedroht“.

Der Haken in diesem Fall: Der Sand, auf dem die Kreuzotter lag, die am Mittwoch entdeckt wurde, gehört zu einem Spielplatz am Drilandsee. Mirco Lammers , Reptilienbeauftragter des Kreises Borken und Mitglied der Gronauer Feuerwehr, nahm sich deshalb der Schlange an. Er fing sie ein und brachte sie ins benachbarte Gildehauser Venn. Dort entließ er das Reptil wieder in seinen natürlichen Lebensraum.

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