Gärtnern im Mai
Von Frühlingsbanden und Co.

Gronau -

Auch wenn längst nicht mehr jeder Eduard Mörikes Gedicht „Er ist‘s“ kennt, so spüren doch alle, dass spätestens im Mai der Frühling Einzug hält. Spätestens nach den Eisheiligen, die in diesem Jahr vom 11. bis 15. Mai im Kalender verzeichnet sind, sollten Nachtfröste der Vergangenheit angehören. Von Christiane Nitsche-Costa
Mittwoch, 05.05.2021, 07:01 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 05.05.2021, 07:01 Uhr
Wer es gut mit Apfel- und Birnbäumen meint, hängt Ohrwürmer-Hotels hinein.
Wer es gut mit Apfel- und Birnbäumen meint, hängt Ohrwürmer-Hotels hinein. Foto: Christiane Nitsche-Costa
  Vorher aber ist Vorsicht angesagt – besonders im Hochbeet und im Gemüsegarten, aber auch bei vielen Zierblumen. „Wenn der Himmel blau ist“, erklärt Gartenexperte Helmut Brüffer, „ist meist damit zu rechnen, dass es nachts noch etwas Frost gibt.“ Sein Rat daher: Frisch gepflanzte Stauden und Sommerblumen nachts mit einem Agrarvlies abdecken. „Das ist federleicht und schützt die jungen Triebe vor dem Frost.“ Gerade in Corona-Zeiten jucke es vielen in den Fingern, weiß Brüffer. „Die Leute wollen etwas tun, und überall gibt es ja schon viele Pflanzen zu kaufen“, sagt er. „Aber es ist vielleicht noch etwas früh.“ Wer im Ziergarten nicht warten wolle, könne aber zum Beispiel mit neuen Lavendel-Züchtungen für Abwechslung sorgen. „Die meisten kennen ja nur die blauvioletten Sorten.“ Inzwischen gebe es aber Lavendel in weiß, hellblau und hellrosa.
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