Probenphase der Jungen Bläserphilharmonie gipfelt in einem Abschlusskonzert
Uraufführung in der Akademie

Heek-Nienborg -

Eine Uraufführung mit Musik für Bläserorchester und Marimba wird das Abschlusskonzert der Jungen Bläserphilharmonie Nordrhein-Westfalen, die ihre Osterarbeitsphase in der Landesmusikakademie abschließt. Am Samstag (6. April) um 18 Uhr lädt das Orchester dazu in den Konzertsaal der Akademie im Musikzentrum ein.

Donnerstag, 04.04.2013, 08:04 Uhr

Auf dem Programm stehen unter anderem „Eventide“ von Alfred Reed , das „Concerto for Marimba“ von Satoshi Yagisawa und die Uraufführung der „Night Party Music“ von Alexander Comitas. Dirigent des Konzerts ist Harry Vorselen, der Solist an der Marimba Markus Knoben.

Die Junge Bläser-Philharmonie NRW (JBP), die 1985 von Reinhold Rogg gegründet wurde, besteht aus 65 jungen Musikerinnen und Musikern im Alter zwischen 15 und 25 Jahren. Die Jugendlichen müssen sich durch ein bestandenes Probespiel auszeichnen oder sich bei der Teilnahme einer Probenphase bewiesen haben. Gute Platzierungen beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ sind oftmals auch ein Kriterium. In seinem über 25-jährigen Bestehen führten Konzertreisen das Orchester schon weit über die europäischen Grenzen hinaus nach Weißrussland, China, in die USA und nach Singapur. Als einziges deutsches Orchester wurde die JBP 1999 zur Internationalen „World Association for symphonic Bands and Ensembles-Conference“ nach Kalifornien eingeladen. 2012 trat es in kleinen Kammermusikformationen bei der renommierten Düsseldorfer Jazz Rally auf und präsentierte bekannte Klassiker des Jazz und der Pop-Musik.

Seit August 2012 ist Harry Vorselen als künstlerischer Leiter und Dirigent tätig. Zuvor hatte der niederländische Dirigent und Oboist Pierre Kuijpers die JBP 15 Jahre lang als Chefdirigent begleitet. Zwei- bis dreimal im Jahr trifft sich das Orchester zu Arbeitsphasen in der Landesmusikakademie. Dort erarbeiten die Musiker zusammen mit Dozenten Werke auf Höchststufenniveau und bereiten die Konzertauftritte gemeinsam vor. Das zu erarbeitende Repertoire ist dabei vielfältig und reicht von klassischen Originalkompositionen über arrangierte Werke bis hin zu Uraufführungen für symphonische Blasorchester.

Der Eintritt beträgt am Samstag 15 Euro (ermäßigt zehn Euro), für Mitglieder der Gesellschaft der Freunde und Förderer der Landesmusikakademie ist er frei. Es gibt keine Abendkasse, Eintrittskarten sind ab sofort ausschließlich im Vorverkauf bei der Landesmusikakademie, Steinweg 2, erhältlich

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